Hitlerhaus soll zu Polizeistation werden

Heute, Dienstag, präsentierte Innenminister Karl Nehammer das Ergebnis des EU-weiten Architektur-Wettbewerbs um den Umbau des Hitlerhauses in Braunau. So soll es 2023 aussehen. 

Das wichtigste in Kürze:

Das Haus verliert seine charakteristische gelbe Fassade und erhält zwei Giebel. Es wird in zwei Teile getrennt: Zwei Häuser, je ein Giebel - "absolut schlicht, unaufgeregt", erklärte neben Innenminister Karl Nehammer auch der Jury-Vorsitzende Robert Wimmer, selbst auch Architekt.

Seit 2011 steht das Geburtshaus von Adolf Hitler in Braunau leer. Jahrelang gab es zwischen der Eigentümerin und der Republik Österreich, die das Haus gemietet hatte, einen Streit über die Nutzung des Hauses. 

Seit August gehört das Haus der Republik. Nach dem Umbau wird dort die Polizei einziehen. Das Haus war zunächst eine Schule, eine Bibliothek, dann war eine Behindertenwerkstätte der Lebenshilfe dort angesiedelt. 

Es wird damit de facto zum ursprünglichen Zustand zurückgebaut. 

Außerdem wird der Mahnstein, der am Gehsteig vor dem Haus an Krieg und Faschismus erinnert, entfernt. 

2023 sollen die baulichen Maßnahmen beendet sein, dann wird dort die Polizei (Polizeiinspektion und das Bezirkspolizeikommando Braunau) einziehen. Kostenpunkt für Sanierung und Umbau: Rund fünf Millionen Euro.

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