So soll es mit den Neos in Linz weitergehen

Elisabeth Leitner-Rauchdobler wurde von den Neos aus der Partei geworfen. Sie macht sich dennoch Gedanken um die Partei.
Elisabeth Leitner-Rauchdobler wurde von den Neos aus der Partei geworfen. Sie macht sich dennoch Gedanken um die Partei.privat
Neues von den Neos in Linz. Nachdem sich die Partei praktisch selbst aufgelöst hat, macht sich nun ein Ex-Mitglied Gedanken über die Zukunft.

Spesenskandal, Intrigen und eine Anzeige. Die Linzer Neos haben es geschafft, im abgelaufenen Jahr sich selbst aufzulösen. Da ist der umtriebige Lorenz Potocnik, der von 2016 bis 2020 nicht einmal Parteimitglied war und später über Ungereimtheiten bei der Spesenabrechnung stolperte und deshalb aus der Partei ausgeschlossen wurde.

Und da ist Elisabeth Leitner-Rauchdobler, die die ganze Spesensache ins Rollen gebracht hat und der dritten Neos-Gemeinderätin in Linz, Olga Lackner, mit Klage gedroht haben soll. Sie wurde von der Bundespartei ausgeschlossen.

Potocnik noch Fraktionsvorsitzender

Das Problem: Potocnik ist weiterhin Fraktionsvorsitzender (so wollen es die gesetzlichen Bestimmungen in Linz), und hat als einziger die Verfügungsgewalt über das Parteikonto. Das ist so bis zu den kommenden Gemeinderatswahlen am 26. September.

Und das wiederum sorgt für Kopfschütteln bei Leitner-Rauchdobler, die auch gleich einen guten Rat (als Abschied an die Partei) hat. "Olga Lackner soll als einziges Parteimitglied den Fraktionsvorsitz der NEOS Fraktion in Linz übernehmen und damit auch den Vorsitz des Kontrollausschusses sowie die Verfügungsgewalt über das Konto", so Leitner-Rauchdobler.

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