Die Einkaufsliste ist lang. Schultasche, Federpennal, Turnsackerl, Werkkoffer, etc.: Gerade für Eltern von Erstklasslern (Montag startet die Schule in sechs Bundesländern) wird der Schulbeginn schnell zur finanziellen Belastung. Die komplette Erstausstattung kann mehrere hundert Euro kosten.
Wer nicht alles neu kauft, kann die Rechnung allerdings deutlich drücken. Eine aktuelle Auswertung von willhaben zeigt, wie günstig wichtige Schulsachen gebraucht angeboten werden. Besonders bei der Schultasche ist der Preisunterschied enorm.
Sie gehört zu den größten Ausgaben vor dem ersten Schultag. Für Schultaschen bekannter Hersteller wie Ergobag, Step by Step, Satch, Schneiders oder Jeune Premier werden in gängigen Online-Shops laut willhaben oftmals bis zu 300 Euro verlangt.
Auf dem Gebrauchtmarkt sieht es ganz anders aus: Im Juli 2026 wurde eine Schultasche auf willhaben im Durchschnitt um 40 Euro angeboten.
Vergleicht man diesen Durchschnittspreis mit dem genannten Neupreis von bis zu 300 Euro, ergibt sich rein rechnerisch ein Preisunterschied von bis zu 260 Euro.
Gebraucht bedeutet dabei nicht zwangsläufig, dass die Sachen bereits stark abgenutzt sind. Rund 62.000 Anzeigen gibt es derzeit auf willhaben in der Kategorie "Schulsachen". Mehr als ein Drittel der angebotenen Artikel wird als neu oder neuwertig angegeben.
Auch das Federpennal muss zum Schulstart besorgt werden. Hier stehen laut Auswertung beinahe 2.500 Angebote zur Auswahl. Im Durchschnitt werden die Pennale um rund acht Euro angeboten.
Noch günstiger wird es bei Werkkoffer und Turnsackerl. Mehr als 650 Werkkoffer und rund 1.800 Turnbeutel werden angeboten. Im Schnitt liegen die verlangten Preise jeweils bei weniger als sieben Euro.