Wegen des Hitzesommers gelten in Niederösterreich in mehreren Gemeinden - vor allem im Waldviertel - mittlerweile Einschränkungen oder Verbote in Bezug auf das Wasser. Insbesondere das Befüllen von Swimmingpools wurde untersagt, teilweise auch das Bewässern von Gärten. In Kärnten haben einige Gemeinden die Bevölkerung aufgefordert, Trinkwasser sparsam zu verwenden.
Der durchschnittliche Trinkwasserverbrauch liegt bei 123 Litern pro Person und Tag. Davon fließen 36 Prozent in Baden und Duschen, 27 Prozent in die Toilettenspülung. Aber das größte Sparpotenzial liegt woanders.
Die drei größten Wasserfresser im Sommer sind nach Angaben von Utopia der Rasensprenger, die Dusche und die Toilette. Ein handelsüblicher Rasensprenger verbraucht 600 bis 800 Liter pro Stunde – für einen 200-Quadratmeter-Rasen kommen schnell 2.000 bis 4.000 Liter pro Bewässerung zusammen.
Ein Extra-Tipp: Regenwasser sammeln. Wer eine Regentonne im Garten aufstellt, kann damit gießen und so den Trinkwasserverbrauch weiter senken. Auch eine Zisterne für den Haushalt ist eine Option.