So stellt sich Metro Österreich für Kunden ganz neu auf

Metro plant zum Jubiläum einschneidende Änderungen.
Metro plant zum Jubiläum einschneidende Änderungen.Daniel Scharinger / picturedesk.com
Der Diskonter Hofer hat es vorgemacht, nun gibt auch die Großmarkt-Kette Metro einschneidende Veränderungen beim Einkauf in Österreich bekannt.

Keine Papier-Preisschilder mehr, mehr frische Produkte wie Obst und Gemüse bereits am Eingang und irgendwann in Zukunft keine Kassen mehr – das sind die Pläne, die der heimische Diskonter Hofer (alle Details liest du hier)verfolgt, wie am Montag bekannt wurde. Am Dienstag kündigt nun auch der Großmarkt-Anbieter Metro seine Pläne an. Drehen soll sich alles um "den Ausbau von Services und Eigenmarkenanteil", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens.

Am 2. März 1971, vor exakt 50 Jahren, wurde in Wien-Vösendorf der erste Metro-Großmarkt außerhalb Deutschlands eröffnet. Damals wurden 36.000 Artikeln angeboten, was eine Sensation bedeutete – ebenso wie die längsten Öffnungszeiten des Landes und die exklusive Mitgliedschaft per Kundenkarte. Aktuell verfügt Metro über zwölf Großmärkte in Österreich und beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter in seinen Märkten.

Lieferservice wird vergrößert

"Gemeinsam sind wir das Team Metro, das auch dann zusammenhält, wenn keine Jubelstimmung herrscht – wie aktuell aufgrund von COVID-19. (...) Das beweisen wir seit 50 Jahren und selbstverständlich auch in unserem Jubiläumsjahr, in dem es darum geht, die Hotellerie und Gastronomie in der Restartphase am besten zu begleiten. Darum geht es METRO immer, auch in den kommenden 50 Jahren", so Metro-Österreich-Boss Xavier Plotitza.

Aktuell vergrößert man den die Salzburger Plattform österreichweiten Lieferservice für Gastronomiekunden, um Hotels und Gastronomie besser betreuen zu können. "Umbautechnisch wird in diesem Jahr auch in die Standorte in Linz und Wels investiert. Zudem wird die Photovoltaik auf den Dächern der zwölf Großmärkte weiter ausgebaut: St. Pölten, Simmering, Klagenfurt und Wiener Neustadt sind bereits ausgestattet", so das Unternehmen.

Auf Einwegkunststoffe wird verzichtet

Metro verfüge in der Gastronomie schon heute über einen Eigenmarken-Anteil von über 20 Prozent und sei damit im Großhandel Marktführer, so das Unternehmen. In den kommenden zehn Jahren ist geplant, diesen auf 26 bis 28 Prozent zu steigern. Und: Generell haben sich alle Metro-Länder dazu verpflichtet, bis 2025 herkömmliche Einwegkunststoffe durch wiederverwendbare, recycelbare oder kompostierbare Alternativen zu ersetzen. Zahlreiche Produkte werden umgestellt.

"Gemeinsamkeit und Zusammenhalt - das 'Newgether' - ist daher auch das zentrale Elemente der Metro Unternehmens- und Erfolgsphilosphie, die in der Kampagne betont sind. Ganz bewusst werden daher mit dem Motto 'Team Metro – 50 Jahre' alle Menschen in den Mittelpunkt gestellt, die seit 50 Jahren am Unternehmenserfolg mitwirken, alle Kunden, Partner und Mitarbeiter von Metro - zusammen ein unschlagbares Team. Die Kampagne wurde gemeinsam mit der Kreativagentur Heimat Wien entwickelt und wird das ganze Jahr in Österreich ausgespielt", so Metro zum letzten Schritt des Jubiläumsprojekts.

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