So übersiedelt das Parlament

Die Übersiedelung des österreichischen Parlaments für drei Jahre in ein Ausweichquartier ist eine enorme logistische Herausforderung. 700 Tische, 1.700 Sessel und 1.400 Schränke müssen übersiedelt werden.

Die für drei Jahre in ein Ausweichquartier ist eine enorme logistische Herausforderung. 700 Tische, 1.700 Sessel und 1.400 Schränke müssen übersiedelt werden.

Die Generalsanierung des Parlamentsgebäudes in den Jahren 2017 bis 2020 stellt ein Jahrhundertprojekt dar. Gut 130 Jahre nach seiner Errichtung wird das Haus vom Dach bis in den Keller saniert und für lange Zeit zukunftsfit gemacht.

Als Interimslokation wurde die Hofburg ausgewählt, dort werden während der Sanierungsphase Nationalrat und Bundesrat tagen. Darüber hinaus werden auf dem Heldenplatz und im Bibliothekshof temporäre Pavillons für Büros und Ausschusslokale errichtet. Die Grobbelegung der verschiedenen Ausweichlokalitäten ist abgeschlossen, jetzt beginnt die Phase der Feinbelegung. Rund 700 fixe und temporäre Arbeitsplätze werden wandern. Derzeit ist die Entrümpelung in vollem Gange.

Anfang Juli 2017 wird das Parlament in Etappen geräumt, pro Übersiedelungsblock werden voraussichtlich zwischen 100 und 150 Arbeitsplätze übersiedelt. Am 15. August soll das Vorhaben abgeschlossen und alles am neuen Platz sein. Übersiedelt werden ca. 700 Tische, 1.700 Stühle, mehr als 1.400 Schränke und 68 Stahlschränke und Tresore.

Dazu kommt die Bibliothek, deren Bestand bereits ab Oktober 2016 abgesiedelt wird. Alles in allem müssen fast 4.200 Laufmeter in die Parlamentsrampe bzw. in das Palais Epstein geschafft werden.

Wie bei der Sanierung sind auch bei der Interimslokation samt Ab- und Rücksiedlung die Kosten per Gesetz limitiert. Alles in allem dürfen dafür maximal 51,4 Mio.  aufgewendet werden.

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