Verlängert Bayern-"Urgestein" David Alaba seinen Vertrag oder sucht er mit 28 Jahren ein neues Abenteuer? Diese Frage beschäftigt die Fans des deutschen Rekordmeisters seit Wochen. Der Wiener geht in sein letztes Vertragsjahr. An Interessenten des variabel einsetzbaren Defensiv-Spielers sollte es nicht mangeln. Bei der Unterschrift eines neuen Arbeitspapiers zögert er noch.
Alaba sorgte jahrelang auf der linken Seite der Münchner für Dampf, ist aktuell Abwehrchef in der Innenverteidigung. Am liebsten agiert er im zentralen Mittelfeld, schlüpfte im ÖFB-Team häufig in dieser Rolle.
Der "kicker" berichtet aktuell, dass die Bayern im Falle eines Abgangs in diesem Sommer zwischen 60 und 80 Millionen Euro Ablöse fordern. Damit würde Alaba zu den teuersten Verteidigern der Geschichte aufsteigen. Die happige Summe trotz der kurzen Vertragslaufzeit ergibt sich wohl aus seiner Funktion als Führungsspieler und Publikumsliebling.
Die Premier League oder die spanische La Liga könnten Alaba locken. Seine Vorliebe für den FC Arsenal ist kein Geheimnis. Die Nordlondoner hätten in der Defensive großen Bedarf, können ihm aber nach aktuellem Stand keinen Europacup - von der Champions League ganz zu schweigen - bieten. Spannender könnten Manchester City mit seinem Ex-Trainer Pep Guardiola oder die spanischen Giganten Barcelona und Real Madrid sein. Mehr als Spekulationen gibt es dazu derzeit aber nicht.