So viel Gehalt bekommen unsere Corona-Helden jetzt mehr

Mitarbeiterinnen und MItarbeiter in den Pflegeberufe bekommen künftig mehr Gehalt.
Mitarbeiterinnen und MItarbeiter in den Pflegeberufe bekommen künftig mehr Gehalt.picturedesk.com
Sie haben in der Corona-Krise viel geleistet und dafür werden sie nun auch belohnt. In den Pflegeberufen gibt es mehr Gehalt.

Sie haben in den Krankenhäusern, den Pflegeheimen und vielen anderen sozialen Einrichten teilweise Unmenschliches geleistet. Die Corona-Krise zeigte auf, wie wichtig sie sind. Systemrelevant wird das genannt.

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Schon nach den ersten Wochen in der Krise war klar: Das muss belohnt werden. Unsere Corona-Helden müssen mehr Geld bekommen. Zunächst fordert das die SPÖ, schnell sicherte auch Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) zu, dass es zu Verbesserungen in diesem Bereich kommen werde.

Was folgte, war ein erster Schritt: Zunächst gab es einen Bonus (bis zu 500 Euro). Und heute wurde fixiert: Die Gesundheits-, Kranken- und AltenhelferInnen in Oberösterreich bekommen auch endlich mehr Gehalt.

Stelzer präsentiert am Mittwochvormittag den "erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen für Pflegekräfte im Gesundheits- und Pflegebereich". Es geht um ein "umfassendes Paket für eine bessere Entlohnung und ein attraktiveres Berufsumfeld."

Hier könnt ihr die Pressekonferenz live mitverfolgen:

Und so sieht das Paket aus: Das Land OÖ wird 33,7 Millionen Euro pro Jahr in die Hand nehmen, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser zu entlohnen und gleichzeitig auch die Rahmenbedingungen zu verbessern. Die Kosten teilen sich das Land Oberösterreich und die Gemeinden 50:50.

23 Millionen Euro für Löhne

"Es gehen hier rund 23 Millionen in die Entlohnung, der Rest in die Rahmenbedingungen " sagt Stelzer. So werden Pflegerinnen und Pfleger künftig 169 Euro mehr pro Monat erhalten. Aber auch die Hebammen werden künftig besser verdienen. 

Das Paket tritt ab 1. Februar 2021 in Kraft und gilt vorerst nur für alle, die beim Land oder den Gemeinden angestellt sind. Es gilt also vorerst nicht für die Ordensspitäler und auch nicht für das Unfallkrankenhaus.

Beteiligt an den Gehaltsgesprächen waren neben dem Land und den Gewerkschaften auch die Städte und Gemeinden. "Wir haben eine Verantwortung zu übernehmen, auch wenn es finanziell belastend ist", ergänzt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ).

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