Das Trainer-Beben in München nahm am Donnerstagabend seinen Lauf. Der italienische Transfer-Experte Fabrizio Romano enthüllte die bevorstehende Entlassung des Bayern-Trainers Julian Nagelsmann, der gerade auf Skiurlaub im Zillertal weilte. Die Bayern-Führungsetage bestellte den 35-Jährigen für Freitag zum Gespräch an die Säbener Straße, Nagelsmann wurde entlassen.
News aus dem internationalen Fußball im Video:
Dass Thomas Tuchel den deutschen Serienmeister übernehmen wird, stand zu diesem Zeitpunkt bereits fest. Schließlich liefen bereits tagelange Gespräche, wie die Münchner nun bei der Vorstellung des 49-Jährigen erzählten. Sportvorstand Hasan Salihamidzic enthüllte, dass er bereits am Dienstag den Kontakt aufnahm. Dann ging es Schlag auf Schlag. Nagelsmann musste bei den Bayern gehen, Tuchel wurde als Nachfolger verkündet.
Der hat in seiner Trainer-Karriere schon einige namhafte Stationen hinter sich. Nach Stationen in Stuttgart, Augsburg und Mainz übernahm er 2015 bei Bayern-Rivalen Borussia Dortmund das Traineramt. 2018 folgte der Wechsel zu Paris Saint-Germain. Von Jänner 2021 bis September 2022 saß der Deutsche auf der Trainerbank von Chelsea. Bei den Bayern unterschrieb er nun bis 2025.
News aus dem heimischen Fußball im Video:
Für ein fürstliches Gehalt? Tatsache ist: Ein billiger Trainer ist Tuchel nicht. Laut "Bild" kassiert er bei den Bayern zehn bis zwölf Millionen Euro pro Jahr. Ein fürstliches Gehalt, doch bei Chelsea soll Tuchel noch besser verdient haben, nämlich 15 Millionen Euro jährlich.
Doch für die Bayern ist der Coach anscheinend zu abstrichen beim Gehalt bereit. "Es ist eine Ehre und Auszeichnung, vom FC Bayern angefragt zu werden", meinte Tuchel am Samstag. Bereits kommendes Wochenende wartet auf ihn die erste Bewährungsprobe, da steht in der deutschen Bundesliga am Samstag das Duell mit seinem Ex-Klub Dortmund um Platz eins an.