So viel kostet ein Urlaub in Österreichs Skigebieten

Das Reiseportal checkfelix.com hat vier Skigebiete in Tirol und Salzburg verglichen: Wo kosten die Hotelzimmer am wenigsten? Wer ist besonders familienfreundlich?
"Schifoan is' des Leiwandste, wos ma si nur vurstö'n ko", lautet der Titel einer Austro-Pop Hymne und beschreibt damit das Credo für zahlreiche österreichische Wintersportbegeisterte. Für all diejenigen, die sich heuer noch in die Schneespuren der alpinen Weltrangliste begeben möchten, hat das Reiseportal checkfelix.com die vier Austro-Skigebiete Sankt Anton am Arlberg, Serfaus, Obertauern und Bad Hofgastein genauer unter die Lupe genommen.

Die Datenanalyse zeigt, dass die Hotels in Bad Hofgastein den größten Preisrückgang verzeichnen.

Ski-Luxus am Arlberg: Hotelzimmer um bis zu 75 Euro teurer als im Vorjahr



CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Für seine alpine Schönheit, die Schneesicherheit bis in die Orte und die ausgezeichneten Pistenverhältnisse ist der Arlberg seit jeher bekannt. Mit 88 modernsten Bahnen und Liften lässt es sich ohne Zeitverlust direkt ins Wintervergnügen wedeln, denn Warteschlangen gibt es in St. Anton kaum – höchster Standard bei Sicherheit und Komfort inklusive. Die Arlberg-Card, der wiederverwendbare High-Tech-Skipass, öffnet berührungslos die Skilift-Zugänge.



Die Après-Ski-Szene wartet mit vielen Angeboten auf: Neben Discos und Bars, in denen gefeiert werden kann, wartet St. Anton am Arlberg mit Modeshows und internationalen Veranstaltungen auf. Zusammen mit Lech, Sonnenkopf und Warth-Schröcken verfügt das Skigebiet St. Anton über 340 Pistenkilometer und gehört damit zu den größten Skigebieten der Alpen.



Seit über 100 Jahren wird in St. Anton am Arlberg Wintersport betrieben. Die lange Alpinski-Tradition und die damit verbundene Erfahrung macht sich nicht nur im breitgefächerten Angebot, sondern auch preislich bemerkbar. Die checkfelix Datenanalyse zeigt, dass die Hotelpreise im Vergleich zur Vorjahressaison angestiegen sind. Bezahlte man in der Saison 2018/19 für ein Doppelzimmer im 3 bis 4 Sterne-Hotel noch durchschnittlich 360 Euro für eine Nacht, sind es in der aktuellen Saison um rund 21 Prozent (durchschnittlich 435 Euro) mehr.

Familienfreundliches Serfaus: Ersparnis bis zu 13 Prozent



Das österreichische Skigebiet Serfaus ist nicht nur ein moderner Skiort, sondern gilt auch als besonders familienfreundlich und hält einen abwechslungsreichen Pisten-Mix bereit. Der Skinachwuchs vergnügt sich im Murmlipark oder auf der Kinderschneealm. Große Ski-Piloten finden herrliche Abfahrten für puren Skigenuss, wie zum Beispiel die geschmeidige, leichte Mittelabfahrt mit tollen Wald-Passagen. Mit dem Lift angekommen, erwartet Ski-Liebhaber hier ein Traumpanorama inklusive Selfie-Faktor, bevor es direkt danach auf einem tollen Steilhang dem Tal entgegen geht. Über 210 Kilometer weitläufige Pisten gilt es in der Skiregion Serfaus-Fiss-Ladis zu erkunden. Mehr als die Hälfte der Pisten (rund 120 Kilometer) sind mittelschwer.



Die neue U-Bahn Serfaus ist wohl die modernste und vor allem höchst gelegene Luftkissenbahn Europas. Nach einer umfangreichen Modernisierung der U-Bahnstationen wurde nun im letzten Schritt die neue Wagengarnitur eingesetzt. Die Wagengarnitur ist 45 Meter lang und mit modernstem Infotainmentsystem ausgestattet. Rollstuhl- und kinderwagengerechte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten sowie verbreiterte Zugangstüren und Durchgängigkeit in der gesamten Bahn sorgen für Barrierefreiheit. Für alle Adrenalinjunkies bietet Serfaus ein ganz besonderes Highlight: den Serfauser Sauser. Hier rast man an einem Seil befestigt mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 65 km/h über die Köpfe der Skifahrer hinweg.



Fans abenteuerlicher Skigebiete haben heuer einen ganz besonderen Grund zur Freude: Die checkfelix Datenanalyse zeigt, dass die Hotelpreise im Vergleich zur Vorjahressaison deutlich gesunken sind. Musste man in der Saison 2018/19 für ein Doppelzimmer im 3 bis 4 Sterne-Hotel noch mit durchschnittlich 203 Euro für eine Nacht rechnen, sind es in der aktuellen Saison um rund 13 Prozent (durchschnittlich 176 Euro) weniger.

Auf Wedelkurs in Obertauern: Trotz Anstieg im preislichen Mittelfeld



Mit den Brettern unter den Füßen raus aus dem Hotel und direkt auf die Piste – das geht im lebendigen, abwechslungsreichen Skigebiet Obertauern. Die Region im Salzburger Land überzeugt durch kurze Wege. Die Pisten und Abfahrten enden teilweise direkt im Ort. Hervorragende Lift- und Seilbahnanlagen sorgen für ungetrübten Spaß auf den reizvollen Hängen. Alle Berge bieten breite Pisten, die dank der weitgehend flachen Hänge größtenteils leicht und nicht sonderlich lang sind – ideal zum Carven und für Einsteiger.



Für erfahrene Skifahrer wird es trotzdem keinesfalls langweilig. Die Gamsleiten II gehört mit bis zu 100 Prozent Gefälle zu den steilsten Pisten in Österreich. Einzigartig und nur für geübte Skifahrer sind auch die „S7-Pisten". Die Super-Seven führen von den sieben höchsten Punkten im Skigebiet Obertauern hinunter ins Tal. Obertauern bietet auch zahlreiche Veranstaltungen, eine abwechslungsreiche Gastronomie mit gemütlichen Hütten und vielseitige Après-Ski-Angebote und sorgt damit für Erlebnisse abseits der Pisten.



All diejenigen, die heuer noch die 2.536 Meter hohe Zugspitze in Obertauern bestaunen möchten, müssen hier ebenfalls mit einer leichten Erhöhung rechnen. Die checkfelix Datenanalyse zeigt, dass die Hotelpreise im Vergleich zur Vorjahressaison angestiegen sind. Hat man in der Vorjahressaison für ein Doppelzimmer im 3-4 Sterne-Hotel noch durchschnittlich 180 Euro für eine Nacht bezahlt, sind es in der aktuellen Saison um rund 29 Prozent (durchschnittlich 255 Euro) mehr.

Skifahren und Wellnessen in Bad Hofgastein: Bis zu 18 Prozent Ersparnis



Zwischen imposanten Bergen eingebettet, mitten im großen Skigebiet Gasteinertal liegt der moderne, lebendige Skiort Bad Hofgastein. In Bad Hofgastein findet man im Skiurlaub nach harten Tagen auf den Pisten am Hausberg Hohe Scharte (2.300 Meter) Ruhe und Entspannung. Zahlreiche Wellnessangebote, wie zum Beispiel Thermen, sorgen hier und auch im Nachbarort Bad Gastein für den wohlverdienten Ausgleich nach dem Skifahren.



Von der Hohen Scharte aus schlängeln sich mehrere, teils extrem anspruchsvolle Abfahrten hinunter ins Tal – die längste Piste davon ist zwischen Steilhängen und Waldschneisen 10,4 Kilometer lang. Insgesamt erstreckt sich das kompakte, große Skigebiet über vier Einzelskigebiete mit mehr als 200 Pistenkilometern – der Großteil davon ist mittelschwer und schwer. Für Snowboarder gibt es zwei Funparks und Langläufer tummeln sich auf rund 80 Kilometern Loipen für alle Niveaus.



All diejenigen, die nicht nur leidenschaftlich gerne Skifahren, sondern auch im Anschluss genussvoll in Thermen entspannen wollen, können heuer besonders günstig in der 3 bis 4 Sterne-Kategorie unterkommen. Für eine Nacht muss man aktuell mit durchschnittlich 212 Euro rechnen (Vergleich zum Vorjahr: durchschnittlich 260 Euro).



Die Analyse basiert auf Hotelsuchen, die auf checkfelix.com zwischen dem 01.07.2019 – 31.12.2019 für den Reisezeitraum 01.01.2020 – 30.04.2020 und auf Hotelsuchen, die auf checkfelix.com zwischen dem 01.07.2018 – 31.12.2018 für den Reisezeitraum 01.01.2019 – 30.04.2019 durchgeführt wurden. Die Preise sind Durchschnittspreise für ein Doppelzimmer in der jeweils angeführten Sterne-Kategorie für eine Nacht. Preise unterliegen Schwankungen, können sich ändern oder gar nicht mehr verfügbar sein. Die oben angeführten Beispiele basieren auf Internetrecherchen, die auf diversen Portalen und Foren am 02. und 03. Dezember 2019 durchgeführt wurden.

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen

Nav-AccountCreated with Sketch. jd TimeCreated with Sketch.| Akt:
TirolNewsSalzburgUrlaubSkifahren (Hobby)ReiseJochen Dobnik

CommentCreated with Sketch.Kommentieren