Am Montagabend platzte bei den Parisern die Mbappe-Bombe. Der Franzose hat dem Klub in einem Brief mitgeteilt, die Option zur Verlängerung seines noch bis 2024 laufenden Vertrags um ein Jahr nicht ziehen zu wollen. Damit kann Mbappe den aus Katar finanzierten Scheich-Klub im kommenden Sommer gratis verlassen.
Ein Szenario, das der französische Meister unbedingt verhindern möchte. Die Zeit drängt allerdings, denn nur noch in diesem Sommer könnte PSG mit einem Verkauf des Star-Stürmers eine millionenschwere Ablösesumme einnehmen. Dass es den aktuell 24-Jährigen zu Real Madrid ziehen wird, ist so gut wie fix. Offen ist nur, ob er im kommenden Sommer zum Nulltarif wechselt oder in diesem Sommer noch Geld in die Kassen des Scheich-Klubs spült.
Laut "Sport Bild" sollen die "Königlichen" bereits eine Schmerzgrenze festgelegt haben. Die soll demnach bei 120 Millionen Euro liegen. Mehr möchte der Klub von ÖFB-Star David Alaba nicht in die Hand nehmen, um den Franzosen unter Vertrag zu nehmen. Angesichts seines Marktwerts von 180 Millionen Euro wäre Mbappe dann beinahe ein Schnäppchen. Im Vergleich zu null Euro ist diese Summe aber trotzdem noch lukrativ.
Real ist zum schnellen Handeln gezwungen. Denn nach dem unerwarteten Abgang von Star-Stürmer Karim Benzema, der zum saudischen Meister Ittihad wechselte, seinen Vertrag in der spanischen Hauptstadt doch nicht verlängerte, stehen die Madrilenen ohne einen Weltklasse-Torjäger da. Coach Carlo Ancelotti soll eigentlich Tottenham-Knipser Harry Kane bevorzugen, während die Klub-Führung rund um Präsident Forentino Perez das Mbape-Engagement im Auge hat.
Dass der Franzose vor einem Jahr noch eine mündliche Einigung mit Real ausschlug, die Kehrtwende vollzog und bei Paris verlängerte, scheint vergessen zu sein.