Noch nie haben Wohnungen so viel gekostet wie jetzt. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen verteuerten sich im letzten Jahr in allen großen Städten in Österreich. Durch die vielen Neubauten zogen im Vorjahr die Preise in Wien um zehn Prozent an. Durch den Anstieg kostet der Quadratmeter in der Hauptstadt jetzt erstmals um die 5.000 Euro. Vor einem Jahr mussten Käufer noch rund 500 Euro weniger für den Quadratmeter bezahlen.
Die teuerste Stadt in Österreich ist Innsbruck – 2020 kostete der Quadratmeter 6.170 Euro, aktuell sind es 6.770 Euro. An zweiter Stelle liegt Salzburg mit 5.630 Euro pro Quadratmeter. Wien liegt bei den Preisen für Eigentumswohnungen an dritter Stelle mit 5.000 Euro. Dahinter folgen die Landeshauptstädte Linz (3.730 Euro), Graz (3.470 Euro) und Klagenfurt (3.320 Euro). Die Kärntner hatten mit einem Plus von 19 Prozent den stärksten Preisanstieg bei den Quadratmeterpreisen.
Das Portal immowelt.at untersuchte die Angebotspreise von Eigentumswohnungen (40 bis 120 Quadratmeter) in den sechs größten Städten Österreichs mit mehr als 100.000 Einwohnern.