So viele Schulschwänzer wurden bisher angezeigt

3.288 Strafmandate wurden seit September 2018 wegen Schulschwänzens ausgestellt.
3.288 Strafmandate wurden seit September 2018 wegen Schulschwänzens ausgestellt.Bild: iStock

Seit September 2018 wurden österreichweit 3.288 Schüler wegen Schulschwänzens gestraft. In Wien gab es die meisten Fälle von unerlaubtem Fernbleiben.

Zwischen 110 Euro und 440 Euro beträgt seit mehr als einem Jahr die Strafe fürs Schulschwänzen – die ist fällig, wenn man während der neunjährigen Schulpflicht mehr als drei Tage ungerechtfertigt dem Unterricht fernbleibt. Eltern drohen sogar bis zu zwei Wochen Haft. Ein Gesetz, das unter Türkis-Blau eingeführt wurde und das nun offenbar wirkt, berichtet der "Kurier".

3.288 Strafmandate wurden nach Angaben des Bildungsministeriums seit September 2018 ausgestellt – die allermeisten davon in Wien: 1.650. Die anderen Bundesländer folgen bereits mit Abstand: In Oberösterreich wurden 481 Strafen verhängt, in Salzburg 325 und in Niederösterreich 262. In Tirol wurde 216-mal gestraft, in Kärnten 179-mal, in der Steiermark 146- und in Vorarlberg 20-mal. Nur 9 Schüler mussten im Burgenland wegen Schulschwänzens gestraft werden.

Immerhin 50 Mal wurde in Wien beinahe die Höchststrafe ausgesprochen (420 Euro), die meisten Schüler (beziehungsweise deren Eltern) mussten aber unter 200 Euro zahlen. Für die Wiener Mittelschul-Direktorin Andrea Walach ist das Problem der Schulschwänzer im laufenden Schuljahr "praktisch auf null" gegangen.



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