Wien hat den Zuschlag für den "Eurovision Song Contest 2026" bekommen – doch die Konkurrenz aus Innsbruck hatte ebenfalls ambitionierte Pläne. Jetzt ist bekannt, wie der Musikwettbewerb in Tirol ausgesehen hätte.
Die Stadt hatte sich eine Reihe von Besonderheiten überlegt: Die Halbfinal-Auslosung sollte an der Bergisel-Skisprungschanze stattfinden, dabei wäre die olympische Feuerschale neu entzündet worden. Auch exklusive Gondelfahrten hätten die "ESC"-Teilnehmer angeboten bekommen.
Wie "esc-kompakt" berichtet, hat Innsbruck dem "Standard" die komplette "ESC"-Bewerbungsmappe übergeben. Dadurch sind nun alle Details der gescheiterten Bewerbung öffentlich.
Besonders innovativ: Der Green Room sollte nicht in der Olympiahalle untergebracht werden, sondern in einer Nachbarhalle. Dort hätten Fans Tickets kaufen und die nervös wartenden Stars hautnah erleben können.
Die Kostenplanung sah rund 3,7 Millionen Euro für die Live-Events vor, dazu 2 Millionen für das Pressezentrum und etwa 4 Millionen Euro für die Sicherheit. Das Bundesheer wäre als Unterstützung eingeplant gewesen.
Für die Delegationen und Journalisten hatte Innsbruck ein Rahmenprogramm mit Gin-Tastings und Gletscherwanderungen vorbereitet. Durch die kurzen Wege in der Stadt wäre viel Flexibilität möglich gewesen.