So will die FPÖ jetzt wieder in die Bundesregierung

Norbert Hofer (FPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP).
Norbert Hofer (FPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP).ROBERT JAEGER / APA / picturedesk.com
Die FPÖ wird nicht müde, das Corona-Management von Türkis-Grün zu kritisieren. Parteichef Norbert Hofer will eine Regierungsumbildung.

In Folge der Ibiza-Affäre flog die FPÖ im Vorjahr spektakulär aus der türkis-blauen Bundesregierung, die ÖVP koaliert nun bekanntlich mit den Grünen. Am Montag wetterte FÖ-Chef Norbert Hofer einmal mehr gegen das Krisenmanagement der Regierung und brachte eine Idee ins Spiel, mit der die Blauen wieder in einer Bundesregierung vertreten sein könnten, nachdem das ja 2019 für längere Zeit aus dem Bereich des Möglichen gerückt war.

Hofers Idee: Die Umbildung der Zweierkoalition zu einer Allparteienregierung. Denn: "Man weiß nicht, woran man ist. Es sind mehr Fragen offen als jemals zuvor", so Hofer nach der Verkündung der neuen Maßnahmen. Die Pressekonferenz sei ohne Verordnung erfolgt, nun habe die Bevölkerung keine Klarheit.

Hofer für Experten

Der FPÖ-Chef schlägt nun einen "echten Schulterschluss", eine Regierung mit Mitgliedern aus allen Parteien, vor. Hierfür würden ÖVP, Grüne, SPÖ, FPÖ und NEOS Experten entsenden. Diese Personen müssten laut Hofer "politisch und inhaltlich firm" im Fachgebiet seien. Dann würden auch alle zusammen arbeiten.

Jede Partei habe gute Leute, sop Hofer, die dazu in der Lage seien. "Es wäre sinnvoll, hier über den Schatten zu springen und gemeinsam zu arbeiten", meint der FPÖ-Chef.

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