So will Trump weiterhin an der Macht bleiben

Donald Trump gibt sich siegessicher.
Donald Trump gibt sich siegessicher.(Bild: EPA)
Noch-Präsident Donald Trump gibt nicht auf. Trotz Niederlage bei der US-Wahl versucht er alles, um trotzdem weiterhin an der Macht zu bleiben.

Trumps Anwalt Rudy Giuliani warf der demokratischen Partei am Donnerstag erneut Wahlbetrug vor – erneut, ohne Beweise vorzulegen ("Heute" hat berichtet). Es gebe weiterhin "zahlreiche Wege zum Sieg", zeigt er sich weiterhin optimistisch und kündigte mehr als 30 Klagen gegen die Ergebnisse in den einzelnen Staaten beziehungsweise deren Zustandekommen ein. 

Mit Massenklagen gegen Wahlergebnis

Sollte dieser Plan - aller Wahrscheinlichkeit nach - nicht gelingen, könnte Trumps Wahlkampfteam auf ein Eingreifen der Parlamente der einzelnen Bundesstaaten setzen, um das Ergebnis der Präsidentschaftswahl doch noch zu kippen.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters von hochrangigen (Geheim-)Quellen erfuhr, sollen die republikanischen Landesabgeordneten in Pennsylvania und Michigan dazu gebracht werden, die jeweiligen Wahlleute des Bundesstaates direkt und zu Trumps Gunsten zu bestimmen.

Republikaner erhöhen Druck

Indem Zweifel an den Wahlergebnissen gestreut und ein Endergebnis möglichst lange hinausgezögert wird, soll der Druck auf viele Bundesstaaten-Abgeordenete derart erhöht werden, dass sie kaum eine andere Wahl hätten, als in die Wahl einzugreifen. Immerhin sagte etwa die Hälfte der Republikaner in einer Reuters/Ipsos-Umfrage, Trump habe die Wahl "rechtmäßig gewonnen".

Trump-Anwältin Sidney Powell erklärte auch unumwunden beim Sender FOX: "Ehrlich gesagt sollte die gesamte Wahl in allen Swing-Staaten aufgehoben werden, und die Abgeordneten sollten sicherstellen, dass die Wahlleute für Trump ausgewählt werden."

Und Joe Biden? Er bezeichnet Trump als "verantwortungslosesten Präsidenten in der US-Geschichte".

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