So wirkt sich die Steuerreform auf Ihr Gehalt aus

Bild: Heute-Grafik

Tag 1 nach der Präsentation. Im Parlament verteidigte Finanzminister Hans Jörg Schelling gestern sein Steuer-Paket. Und legte sich mit der SPÖ an. Deren Pläne nannte er "Rosinenpicken".

Tag 1 nach der Präsentation. Im Parlament verteidigte Finanzminister Hans Jörg Schelling gestern sein Steuer-Paket. Und legte sich mit der SPÖ an. Deren Pläne nannte er "Rosinenpicken".

Mit der Steuerreform will der Finanzminister vor allem den Konsum ankurbeln. Tatsächlich: In einer Umfrage der "Erste Bank" gaben 32 Prozent der Österreicher an, Geld aus der Steuerreform komplett "gleich ausgeben" zu wollen, 35 wollen es zum Teil sofort konsumieren.

Im Parlament ging das Gerangel in der Regierung um die Steuerreform munter weiter. Schelling nannte die SPÖ-Pläne "nicht durchsetzbar". Die Erbschaftssteuer sei in dieser Form nicht gesetzeskonform, die Vermögenssteuern "am 1. 1. 1994 mit gutem Grund abgeschafft" worden. Die SP-Pläne seien nicht ganzheitlich, sondern "Rosinenpicken".

Für den Koalitionspartner streckte Sozialminister Hundstorfer die Hand aus. "Es liegt alles am Tisch, jetzt können wir weiterverhandeln." Am 17. Dezember geht’s los.
Experten errechnen Ihren Steuertarif!

"Heute" hat zwei Ökonomen des renommierten Instituts "Agenda Austria" gebeten, die neuen Steuersätze zu errechnen.

Die Tabelle, die zeigt, wieviel Ihnen die geplante Steuer-Reform bringt, finden Sie auf der nächsten Seite!

So lesen Sie die Tabelle:

Verglichen werden die Lohnsteuertarife.
Suchen Sie in der linken Spalte ihr Brutto-Gehalt.
In der Spalte Steuer/Jahr lesen Sie ab, wie hoch Ihre Steuerbelastung (bei SP oder VP) in Zukunft ist.
In der Spalte Minus/Jahr erfahren Sie, um wie viel Sie pro Jahr, in der Spalte Minus/ Monat um wie viel Sie im Monat weniger zahlen.

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