So witzelt die Buwog über den Prozess

Der Auftakt zum Monster-Prozess um die Causa Buwog zieht eine ganze Reihe an Absurditäten nach sich. Die jüngste kommt von der Buwog selbst.

Fein gekleidete Demonstranten, die sich in satirischer Weise "für" den Angeklagten Karl-Heinz Grasser stark machen, ein Anwalt mit Geldschein-Anzug und fünf Befangenheitsanträge gegen Richterin Marion Hohenecker.

Der Buwog-Prozess gegen Grasser und 14 Mitangeklagte (für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung) hat schon wenige Stunden nach dem Start einige kuriose Episoden hervorgebracht. Für die neueste sorgt die Buwog selbst.

++ "Heute" tickert live aus dem Gerichtssaal ++

Anzeigen in Tageszeitungen

Die Buwog Group, Besitzer von 49.200 Wohnungen, hat ausgerechnet am Tag des Prozessbeginns Anzeigen in Tageszeitungen geschaltet – darunter auch "Heute". Die Sujets spielen humorig auf den Prozess sowie eine Aussage des Angeklagten Walter Meischberger ("Wo war mei Leistung?") an.

Was einige lustig finden, trifft auch auf Kritik. Einige Twitter-User nennen die Anzeigen "unangebracht" und "Verarsche des Jahres 2017".

Buwog-Prozess: Worum geht es?

Buwog-Prozess: Die Angeklagten

(lu)

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