So wollen die Neos den Winter-Tourismus öffnen

Noch ist fraglich, wann die Skigebiete in Österreich öffnen.
Noch ist fraglich, wann die Skigebiete in Österreich öffnen.istock
Die Neos haben drei Szenarien zur Öffnung des Winter-Tourismus in Österreich präsentiert.

Am Sonntag soll der zweite Lockdown beendet werden. Noch ist allerdings unklar, wann Gastronomie und Hotellerie öffnen dürfen. Fest steht, dass Handel und Schulen zuerst aufmachen. Kritik an der Bundesregierung kommt diesbezüglich von den Neos. Die türkis-grüne Bundesregierung würde die "UnternehmerInnen sowie deren MitarbeiterInnen im Regen stehen lassen".

"Auch in diesem Lockdown ist die Bundesregierung vollkommen ahnungslos, wie sie das Land wieder hochfahren soll. Die Devise 'kommt Zeit, kommt Rat' schafft null Planbarkeit und Sicherheit für die zahlreichen Unternehmen, die sich tagtäglich fragen, wie es in den nächsten Wochen weitergehen soll. Wir Neos haben daher drei Szenarien zur Öffnung der Gastronomie und Hotellerie erarbeitet, damit der Wintertourismus für alle, die in dieser Branche arbeiten, möglichst strukturiert starten kann", heißt es in einer Aussendung.

Neos-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn erklärte in einem Video, nachempfunden nach dem beliebten Weihnachtsfilm "Tatsächlich Liebe", wie mögliche Öffnungsschritte aussehen sollen.

Erstes Szenario: Öffnung am 7.12

Das erste Szenario sieht vor, dass der Lockdown für Gastronomie/Hotellerie auch am 7.12.2020 beendet wird. Die Maßnahmen dazu sehen einen Umsatzersatz von 80 Prozent bis 7.12. (maximal 800.000 Euro), sowie eine Verlustkompensation (70 Prozent der ungedeckten Fixkosten - maximal 3 Millionen Euro) vor. Weiters beruft man sich auf den Fixkostenzuschuss 2.

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Das zweite Szenario geht davon aus, dass Gastronomie/Hotellerie erst am 15.12.2020 öffnen. Hier soll der Umsatzersatz von 80 Prozent bis 15.12. (maximal. 800.000 Euro) gezahlt und ebenfalls eine Verlustkompensation (70 Prozent der ungedeckten Fixkosten - max. 3 Mio. EUR) erbracht werden. 

Bei Öffnung im Jänner 100 Prozent Verlustersatz

"Im Gegensatz zum Szenario 1 hätte ein leicht verzögertes Aufsperren von Gastronomie und Hotellerie zum 15.12.2020 immerhin jenen Vorteil, dass die Bundesregierung mehr Vorbereitungszeit zur Erstellung geeigneter Sicherheitskonzepte zur Verfügung stünde. Gleichzeitig würden die betroffenen Unternehmen auch die Gelegenheit bekommen, sich besser auf die Wiederaufnahme des Betriebs einstellen zu können", so Schellhorn.

Im dritten Szenario müssten die Betriebe bis 15.1.2021 geschlossen bleiben. Dafür fordern die Neos einen Schutzschirm mit 100 Prozent Verlustersatz ohne Obergrenze, sowie einen Umsatzersatz von 80 Prozent bis 15.12. (max. 800.000 EUR).

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