So wurde XXXLutz von Tischlerei zu globalem Player

Seit 25 Jahren dabei: Thomas Saliger
Seit 25 Jahren dabei: Thomas SaligerSabine Hertel
Ende Oktober feiert der österreichische Möbelriese XXXLutz sein 75-jähriges Gründungsjubiläum. Eine Bilanz, Wachstumspläne und wie man Corona spürt.

Am 31. Oktober 1945 gründete Gertrude Seifert, geborene Lutz, in Haag am Hausruck (Oberösterreich) einen Handwerksbetrieb für Kunstgewerbe und bemalte Bauernmöbel. Mit Eintritt der Söhne Richard und Andreas startete in den 1970er-Jahren die Expansion mit neuen Filialen. 1980 eröffnete das erste Lutz-Möbelhaus in St. Florian bei Linz. 1989 wurde der Diskonter Möbelix gegründet, 2002 folgte Mömax. Mittlerweile ist die Gruppe mit über 320 Filialen und 25.700 Mitarbeitern in 13 Ländern aktiv. Umsatz 2019: 5,1 Milliarden!

Wachstum

Heuer hat der heimische Möbelriese laut Marketingchef und Sprecher Thomas Saliger 200 Millionen investiert. 2021 sollen 150 Millionen in Modernisierung und neue Filialen fließen. 30 Millionen davon sind (wie auch in diesem Jahr) für den Ausbau der Onlineshops reserviert.

Corona

Auf den Lockdown-Schock folgte der Ansturm. Büromöbel – ausverkauft. Gartenmöbel – alle weg. Küchengeräte – auch derzeit noch Mangelware, Polstermöbel – lange Wartezeiten.

"Das eigene Zuhause gewinnt in Corona-Zeiten enorm an Bedeutung, die Nachfrage ist ungebrochen hoch"

... rechnet Thomas Saliger für heuer mit einem klaren Abschluss über dem Rekordjahr 2019.

Mitarbeiter gesucht

Wegen des boomenden Geschäfts sucht XXXLutz aktuell 300 Planungs- und Verkaufsprofis, bevorzugt für den Küchen-, Schlaf- und Wohnzimmerbereich. Zudem wird um rund 50 Lehrstellen aufgestockt.

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