So zahlt es Melissa Naschenweng ihren Kritikern heim

Im "Heute"-Interview erzählt Melissa Naschenweng über ihren holprigen Karrierestart und warum sie ihren härtesten Kritikern jetzt dennoch dankbar ist.

"Natürlich erwartet sich jeder nach dem Erfolg des letztens Albums die 1, aber ich wäre schon mit Top 3 zufrieden", stapelte Schlagersängerin Melissa Naschenweng noch vor wenigen Tagen im "Heute"-Talk noch tief. Doch ihr neues Album "LederHosenRock" wird am Sonntag sehr wohl auf Platz 1 der österreichischen Album-Charts einsteigen. Gratulation!

Nummer 1 trotz Mobbing

Eine ausverkaufte Tournee im Vorjahr, ein "Amadeus Award", jetzt die Spitze der Austro-Charts - die Kärntnerin mit dem Faible für Bergbauernbuam, schnelle Traktoren und 300-PS-starke "Fichtenmopeds" rast von einem Erfolg zum nächsten. Doch das war nicht immer so, wie sie uns im "Heute"-Interview erzählt. Denn besonders zu Beginn ihrer Karriere bekam die 30-Jährige ordentlich Gegenwind und Mobbing zu spüren: "Ich hab oft gehört, 'Die Kleine schafft das nie!'. Viele haben meinen Papa ausgelacht, als er mit mir durch halb Europa gegondelt ist. Das hat mir richtig im Herzen wehgetan, wenn ich gehört hab, 'Ja, was will er denn mit DER?'"

"Ich krieg jetzt noch Gänsehaut, wenn ich's erzähl'" - Melissa Naschenweng über ihren Karrierestart 

Doch davon ließ sich "die Kleine" nicht unterkriegen. Ganz im Gegenteil, wie Melissa weiter beschreibt: "Am Anfang hat's mir natürlich wehgetan, weil ich eine sehr sensible Person immer schon gewesen bin - Sternzeichen Krebs, nahe am Wasser gebaut. Aber dann hab ich das Beste daraus gemacht und mir gedacht, 'Euch werd' ich's zeigen'." Und wie!

Retourkutsche gibt's am Album

Ihren härtesten Kritikern hat sie deshalb am neuen Album "LederHosenRock" auch gleich einen ganzen Song gewidmet, der - es könnte kaum passender sein - "Kämpferin" heißt: "Ich glaub, dass es denen jetzt auch komisch vorkommt, wenn sie sich den Titel jetzt anhören und denken, 'Hab ich ihr dabei geholfen, dass sie so weit gekommen ist?" Ja, die Kritiker haben mir definitiv auch geholfen!"

Mehr über ihre Anfänge, ihr Kärntner Erfolgsrezept und warum Melissa sich ausgerechnet die Steirische Ziehharmonika als Instrument ausgesucht hat, erfährst du im "Heute"-Video:

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