Sobotka ist gegen 5-Euro-Jobs für Flüchtlinge

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Innenminister Wolfgang Sobotka hat sich in einem Interview mit der Sonntagsausgabe der Tageszeitung "Österreich" gegen die von den Ländern vorgeschlagene Zuverdienstmöglichkeit für Asylwerber ausgesprochen. Er hält den möglichen Zuverdienst für zu hoch.

Innenminister hat sich in einem Interview mit der Sonntagsausgabe der Tageszeitung "Österreich" gegen die von den Ländern vorgeschlagene Zuverdienstmöglichkeit für Asylwerber ausgesprochen. Er hält den möglichen Zuverdienst für zu hoch.

Die Flüchtlingsreferenten der Bundesländer hatten bei einem Treffen am Mittwoch vorgeschlagen, dass Asylwerber durch gemeinnützige Arbeit die Möglichkeit erhalten sollen, bis zu 200 Euro im Monat  (5 Euro pro Stunde) zu verdienen.

Diesen Vorschlag lehnt der Innenminister nun ab. In seinen Augen seien 5 Euro pro Stunde eindeutig zu viel. "In Afghanistan verdient ein Polizist mit allen Zulagen rund 50 Cent pro Stunde", so Sobotka gegenüber der Zeitung.

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