Der norwegische Shootingstar war zwei Tore vor dem Ziel zu spät dran, es verdrehte den Elftplatzierten nach dem ersten Durchgang. Dabei wurde das linke Knie stark überdehnt. Braathen stürzte in den Zielsack.
Schnell waren Ersthelfer herbeigeeilt, versuchten, den 20-Jährigen wieder aufzurichten. Doch der Sieger des Riesentorlauf-Auftakts in Sölden hatte nicht auftreten können. Mit einer Trage war Braathen dann aus dem Zielbereich gebracht worden.
Aktuell wird der Techniker untersucht. Alles deutet auf eine schwere Knieverletzung hin. Eine Diagnose steht allerdings noch aus.
Kurios: Trotz seines Abflugs kam Braathen in die Wertung. Er hatte auch die letzten Tore korrekt passiert, machte als Siebter schließlich 36 Punkte. Das geriet allerdings zur Nebensache.
Den Sieg hatte sich überlegen Alexis Pinturault geholt. Roland Leitinger war als Elfter bester ÖSV-Läufer.