Nachricht der Polizei

"Sofort 133 anrufen" – Warnung an alle Österreicher

Mit erfundenen Notfällen setzen Kriminelle ihre Opfer bei Schockanrufen unter Druck. Sie geben sich als Polizisten, Ärzte oder Staatsanwälte aus.
André Wilding
10.09.2026, 13:45
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Bei "Schockanrufen" geben sich Kriminelle als Polizisten, Ärzte, Staatsanwälte oder Bankmitarbeiter aus. Die Kriminellen schildern dramatische Szenarien – etwa schwere Verkehrsunfälle, drohende Haftstrafen oder medizinische Notfälle naher Angehöriger –, um ihre Opfer emotional massiv unter Druck zu setzen.

Gezielte Manipulation

Durch Angst, Zeitdruck und die Forderung nach absoluter Verschwiegenheit werden Betroffene gezielt manipuliert. In vielen Fällen werden Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände gefordert und anschließend durch vermeintliche "Boten" abgeholt.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Die unmittelbar betroffene Zielgruppe sind überwiegend ältere Menschen über 60 Jahre, wobei Kriminelle dabei gezielt öffentlich zugängliche Daten nutzen und ihre Opfer oft nach vermeintlich altmodischen Vornamen aussuchen.

"Schockanrufe zählen zu den emotional belastendsten Betrugsformen. Die Kriminellen handeln professionell organisiert und nutzen gezielt die Sorge um Angehörige aus", betont Chefinspektor Hans-Peter Seewald vom Landeskriminalamt Tirol.

Das Landeskriminalamt empfiehlt

- Verdächtige Gespräche sofort beenden.

- Angehörige direkt kontaktieren und Informationen überprüfen.

- Sagen Sie niemanden etwas über Ihre finanziellen Verhältnisse.

- Niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben. Warnhinweise von Bankmitarbeitern ernst nehmen.

- Im Zweifel sofort die Polizei unter 133 anrufen.

wil,10.09.2026, 13:45