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Ein totes Exemplar einer Asiatischen Tigermücke
Ein totes Exemplar einer Asiatischen TigermückeENNIO LEANZA / Keystone / picturedesk.com
Auch hierzulande wird es immer wärmer. Exotische, nicht heimische Arten können sich deswegen leichter ansiedeln. So zum Beispiel die Tigermücke.

In den wärmeren Gebieten Europas, zum Beispiel in Italien, dem Süden Frankreichs oder in Kroatien ist die asiatische Tigermücke schon lange eingewandert und nun heimisch. In Österreich ist das bisher nicht der Fall. Durch eine Einschleppung könnten sich aber gefährliche Krankheiten verbreiten.

Sticht eine Tigermücke zuerst einen infizierten Menschen und anschließend einen weiteren, können so Krankheiten wie das Dengue- oder das West-Nil-Fieber übertragen werden. In Vorarlberg gab es bisher noch keine einzige Sichtung, in einigen Teilen der Schweiz oder am Oberrhein in Deutschland aber hingegen schon.

Melden

Die Inatura Dornbirn bittet deswegen darum, die Sichtung einer schwarz-weiß geringelten Mücke sofort zu melden. Die exotischen Tiere könnten heimische Mückenarten verdrängen und eine Vielzahl an Viren, Bakterien und Parasiten verbreiten.

Vorarlberg ist besonders anfällig für eine Einwanderung der Tigermücke, weil diese vor allem von den wärmeren Gegenden der Nordostschweiz bzw. Südwestdeutschland her eingeschleppt werden würde. Auch wenn das Vorarlbergmassiv den Rest Österreichs faunistisch abtrennt, können Tiere über Verkehrswege leicht verbreitet werden.

Wird also solch eine gesichtet, sollte der Inatura Dornbirn unbedingt ein Foto geschickt werden. Vor allem die Hinterbeine und der Rücken sind hierfür interessant. Tote Mücken sind grundsätzlich genauso interessant, plattgedrückte hingegen weniger. Auch der genaue Fundort und das Datum sollten angegeben werden.

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