Sogar am Mars steht wegen Corona alles still

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wird die zweite ExoMars-Mission Europas und Russlands zur Erforschung des Roten Planeten verschoben.
"Wir haben eine schwierige, aber gut abgewogene Entscheidung getroffen, den Start zu verschieben", sagt Dmitry Rogozin, Generaldirektor der Roscosmos Space Corporation in einer Aussendung. Voraussichtlicher Beginn der zweiten russisch-europäischen Mars-Mission ist 2022.



Ein gemeinsames Projektteam kam zu dem Schluss, dass zusätzliche Tests erforderlich sind, um sicherzustellen, dass das Raumschiff für sein Abenteuer zur Erforschung des Roten Planeten geeignet ist.

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ExoMars wird die erste Mission sein, die nach Lebenszeichen in Tiefen bis zu zwei Meter unter der Marsoberfläche sucht - wo biologische Signaturen gut erhalten bleiben können.



"Die Verschiebung hängt in erster Linie von der Notwendigkeit ab, die Robustheit aller ExoMars-Systeme zu maximieren", sagte Rogozin. Außerdem seien "Umstände höherer Gewalt im Zusammenhang mit der Verschärfung der epidemiologischen Situation in Europa", kurzum: Die Coronavirus-Pandemie trägt Mitschuld an der zweijährigen Wartezeit.



Denn es gibt nur zwei relativ kurze Fenster - alle zwei Jahre, jeweils 10 Tage - in denen der Mars von der Erde aus erreicht werden kann.



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