Soll OÖ jetzt Arbeitslose aus Wien aufnehmen?

Landeshauptmann Thomas Stelzer.
Landeshauptmann Thomas Stelzer.Bild: Land OÖ
Bundeskanzler Sebastian Kurz kann sich vorstellen, dass Arbeitslose aus Wien in den Osten zu vermitteln. Wir haben LH Thomas Stelzer dazu befragt.
Konkret geht es Kurz und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) darum, dass Arbeitslose im Osten zu offenen Stellen im Westen vermitteln werden können.

Dabei denkt man an Menschen, die nicht im Osten "verwurzelt" sind, also etwa Asylberechtigte, anzusetzen und diese in Westösterreich zu beschäftigen. Rund 30.000 Menschen könnten betroffen sein.

Weil Oberösterreich bekanntlich auch westlich liegt, könnte also auch hier Arbeitslose vermittelt werden. Wir haben Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) dazu befragt.

CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Grundsätzlich meint er: "Für mich ist jeder Anreiz, der von öffentlicher Hand geschaffen wird, dass Arbeitssuchende vermehrt offene Stellen in westlicheren Bundesländern wie Oberösterreich annehmen, begrüßenswert."

OÖ hat eigene Initiative



Stelzer verweist allerdings auch auf eine Initiative aus Oberösterreich. "Wir haben selbst bereits im Vorjahr die Initiative 'Go Mobile' gestartet, um gezielt Arbeitssuchende in Ostösterreich zu animieren, in Oberösterreich einen neuen Job anzunehmen. Dabei haben wir einen breiten Ansatz verfolgt: Mit Hilfe bei der Wohnungssuche, Unterstützung bei der Schulwahl für Kinder."

Allerdings gab es auf die Aktion bisher nur überschaubar viele Rückmeldungen aus Wien.



Denn OÖ sucht händeringend nach Fachkräften: "Die Nachfrage nach Arbeits- und Fachkräften ist für den Standort OÖ eine der zentralen Herausforderungen: Acht von zehn Unternehmen in Oberösterreich sind auf der dringenden Suche nach Fachkräften."



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