Sorge um Christoph Baumgartner! Der ÖFB-Angreifer wird im EM-Achtelfinale von Italien-Keeper Gianluigi Donnarumma heftig am Kopf getroffen. Er bleibt benommen liegen, wird aber nach einem kurzen Check der österreichischen Betreuer zurück auf den Platz geschickt.
Der 21-Jährige leidet dabei sichtlich noch unter Schmerzen, greift sich an Kopf und Nacken. Dennoch ist er nur rund eine halbe Minute nach dem angsteinflößenden Crash, bei dem ihm der Kopf vom Rippenbogen des Gegners ruckartig nach hinten geschlagen wurde, wieder zurück auf dem Feld.
Diese Szene weckt böse Erinnerungen. Auch im letzten Gruppenspiel gegen die Ukraine wurde er am Kopf getroffen, spielte zunächst weiter. Er schoss anschließend sogar das Goldtor zum Sieg und Achtelfinal-Einzug, musste aber wenige Minuten später wegen Schwindels und starker Kopfschmerzen ausgetauscht werden. Unter der Woche brummte sein Schädel im Base-Camp in Seefeld nach eigenen Angaben noch.
Es bleibt zu hoffen, dass er sich nicht erneut am Kopf verletzt, womöglich eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Viele Fans machen sich in den sozialen Medien Sorgen und kritisieren, dass der Check der ÖFB-Betreuer nur wenige Sekunden dauerte.
Update: Baumgartner kann bis zur 90. Minute weiterspielen, wirkt dabei nicht beeinträchtigt. Österreichs Traum vom Viertelfinale platzt. Italien siegt in der Verlängerung. Hier geht's zum Spielbericht.