Sorge um Schulschließungen: Das sagen die Lehrer

Eine Lehrerin in einer Volksschule (Symbolbild).
Eine Lehrerin in einer Volksschule (Symbolbild).picturedesk.com
Aufgrund steigender Coronazahlen wurden zuletzt auch wieder Schulschließungen diskutiert. Das sagen die Lehrervertreter.

Die Corona-Zahlen steigen in Österreich weiter stark an. Gesundheitsminister Anschober kündigte bereits Verschärfungen an, sollte es zu keiner Besserung kommen. Die Oberstufe befindet sich bereits im "Distance Learning".

Auch bei der Lehrergewerkschaft ist die Verunsicherung groß. "Distanz schwächt die für Kinder wichtige Beziehungsarbeit", erklärt Thomas Bulant, Bundesvorsitzender des SLÖ.

"Die Schule kann aufgrund der Pandemie vieles nicht mehr bieten, was die Schüler/innen in ihrem Kompetenzerwerb motiviert und unterstützt. Gesunde und geschützte LehrerInnen allein können Lerndefizite innerhalb der Corona-Generation minimieren", betont er in einer Aussendung und fordert dabei fünf Punkte von der Bundesregierung.

Schichtbetrieb soll wieder eingeführt werden

Sollte es zu zukünftigen Lockdown-Verschärfungen kommen, möchte der SLÖ, dass die erweiterte Schulautonomie zur Bewältigung der unterschiedlichen Herausforderungen gesichert ist.

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Weiters fordert die Gewerkschaft von der Bundesregierung, den Weg in den Schichtbetrieb in den Schulen zu öffnen. Das Zippverschluss-System war laut Bulant bereits im letzten Frühsommer epidemiologisch und pädagogisch erfolgreich.

Grippeschutzimpfung und FFP2-Masken

Weiter sollen schwangere Lehrerinnen durch Home-Office geschützt werden. Der SLÖ wünscht sich, dass in allen pädagogischen Einrichtungen mit der Grippeschutzimpfung und der Auslieferung der angekündigten FFP2-Masken begonnen wird.

Die letzte Forderung betrifft die Erweiterung des Dienstpostenplans für die Absicherung einer pädagogisch effizienten Diensteinteilung.

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