SOS-Mitmensch entsetzt über Hass-Welle im Netz

Bild: Denise Auer
Die Menschenrechtsorganisation "tritt entschieden gegen Stimmungsmache, Hass und Häme auf" und bezeichnet "Häme und Hass" als "inakzeptabel".
"Heute.at" hat mit TV-Star Dirk Stermann ein Interview zur Pass-Egal-Wahl geführt. Die Reaktionen fielen scharf aus. Jetzt äußert sich die Menschenrechtsorganisation "SOS-Mitmensch", die die Alternativ-Wahl ausrichtet, per Aussendung zur Hass-Welle im Internet.

Wahlrecht

„Man kann anderer Meinung sein und hier lebenden Menschen das Wahlrecht vorenthalten wollen, aber respektlose Häme oder gar Hass sind inakzeptabel", lässt SOS Mitmensch-Sprecher Alexander Pollak per Aussendung wissen. Für ihn ist klar, dass "jede Rhetorik der Abwertung aufgrund der Herkunft oder der Staatsbürgerschaft" die Betroffenen "verletzt" und "Gift für das Zusammenleben und für unsere Demokratie" ist.

Stimmungsmache vor Diskussion

Weiters kritisiert Pollak dass " in Teilen der Medien und Medienforen Stimmungsmache Vorrang gegenüber Argumenten genießt". Er fordert, dass "man die Personen, die vom Wählen ausgeschlossen sind, wenigstens zu Wort kommen lässt". Pollak hält eine "ernsthafte Diskussion über die Öffnung der österreichischen Demokratie für Menschen, die hier geboren wurden oder schon lange hier leben, für längst überfällig ".



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