Neue Studie

Soziale Medien verfolgen uns bis in unsere (Alb-)träume

Eine neue Studie zeigt eine wechselseitige Beziehung von hohem Social-Media-Nutzung und vermehrtem Auftreten von Albträumen. Und nicht nur das.
Heute Life
29.05.2024, 15:33
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Das mit den sozialen Medien ist so eine Sache. Sie haben zweifellos ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile – vor allem bei übermäßigem Gebrauch. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass zu viel Zeitvertreib damit zu beunruhigenden Albträumen führen kann. Die von einem internationalen Forscherteam geleitete Studie stellt das Konzept der "Social-Media-bezogenen Albträume" vor, eine neue Art von Albträumen, die auf den Stress und die Ängste unserer Online-Erfahrungen zurückzuführen sind. Diese Albträume drehen sich häufig um Themen wie Hilflosigkeit, Kontrollverlust im Zusammenhang mit Interaktionen in sozialen Medien.

Was führt zu Albträumen in den sozialen Medien?

Im Rahmen der Studie wurden 595 iranische Erwachsene befragt, die regelmäßig soziale Medien nutzen, wobei die meisten von ihnen Instagram nutzen. Während die Gesamthäufigkeit von Albträumen im Zusammenhang mit sozialen Medien relativ gering war, zeigten die Ergebnisse einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Intensität der Nutzung sozialer Medien und dem Auftreten dieser beunruhigenden Träume.

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Teilnehmer, die angaben, soziale Medien stärker in ihr tägliches Leben integriert zu haben, d. h. mehr Zeit auf diesen Plattformen zu verbringen und sich emotional stärker mit ihnen verbunden zu fühlen, hatten häufiger Albträume im Zusammenhang mit sozialen Medien. Die häufigsten Albträume betrafen die Unfähigkeit, sich in soziale Medien einzuloggen, und die Unterbrechung von Online-Beziehungen. Jene Personen, die häufiger Albträume im Zusammenhang mit sozialen Medien erlebten, hatten auch über ein höheres Maß an Angst, weniger innere Ruhe, eine schlechtere Schlafqualität und eine größere Belastung durch ihre schlechten Träume.

Tech-Träume werden zunehmen

Da die Studie auf Korrelation (wechselseitiger Beziehung) beruht, kann sie zwar nicht endgültig beweisen, dass die Nutzung sozialer Medien diese Albträume verursacht, aber die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig es ist, auf seinen Internetkonsum zu achten. Da sich die sozialen Medien weiterentwickeln und immer stärker mit unserem Leben verwoben werden, ist es wichtig gesunde Gewohnheiten und Grenzen zu entwickeln, um unsere mentale Gesundheit zu schützen.

"Mit den rasanten Fortschritten in Technologie und Medien, einschließlich künstlicher Intelligenz (KI) und virtueller Realität, sowie der zunehmenden Abhängigkeit von diesen Technologien und ihrer stärkeren Integration ist zu erwarten, dass Träume mit technologischen und medialen Inhalten häufiger werden", so Mitautor Reza Shabahang von der Flinders University (Australien).

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