SP-Kern traf Präsident Macron: "Ein Verbündeter"

Ex-Kanzler Christian Kern (SPÖ) und der amtierende französische Staatspräsident Emmanuel Macron.
Ex-Kanzler Christian Kern (SPÖ) und der amtierende französische Staatspräsident Emmanuel Macron.Bild: SPÖ
Frankreichs Präsident Macron empfing heute, Montag, SP-Obmann Christian Kern im Élysée-Palast. Dort diskutierten sie über die Zukunft der EU.

So wurde etwa die aktuelle Situation in Italien ausführlich diskutiert, aber auch andere Themen wie etwa die Zukunft des Euro-Raumes, oder auch der Schutz europäischer Unternehmen vor Sanktionen der Trump-Regierung standen auf der Tagesordnung. Erfolgserlebnis für Kern: Dem SP-Chef will es gelungen sein, den französischen Präsidenten als Unterstützer für den Plan zu gewinnen, die geplante neue EU-Arbeitsagentur in Wien anzusiedeln.

"Macron ein Verbündeter rot-weiß-roter Interessen"

Kern bemühte sich auch nach dem Treffen um eine demonstrative Verbundenheit zum europaweit schillernden Emmanuel Macron. Dieser sei "ein Vertreter jenes aufgeklärten Europas, in dem auch Österreich seine politische Heimat hat. Das macht Frankreich und ihn zu einem wichtigen und zentralen Partner für Österreich." Kern nannte Macron zudem einen "Verbündeten rot-weiß-roter Interessen", die zugesagte Unterstützung bei einer österreichischen Ansiedelung der EU-Arbeitagentur belege dies deutlich.

Beim Thema EU-Agentur für Arbeit gab es von Kern auch gewohnt scharfe Worte in Richtung der türkis-blauen Bundesregierung: Für ihn sei völlig unverständlich, warum die Regierung "bis dato nichts" in dieser für Österreich so wichtigen Angelegenheit getan habe. Der Ex-Kanzler hoffe aber, dass sich dies noch ändern würde. (red)

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