SP macht Druck bei Anstellung für pflegende Angehörige

Pflege (Symbolfoto)
Pflege (Symbolfoto)@ Getty Images/iStockphoto
Die SPNÖ fordert eine Anstellung für pflegende Angehörige. Karin Scheele ist nämlich fix überzeugt: "Das bringt für ALLE Vorteile!"

Erst kürzlich hat die SPNÖ im nö. Landtag einen Antrag zur Anstellung pflegender Angehöriger eingebracht - mehr dazu lesen Sie hier.

Vorteile

Die Vorteile sind für die Roten klar auf der Hand: Damit soll den massiven Personalproblemen im Pflegebereich entgegengetreten und für verbesserte Arbeitsbedingungen gesorgt werden. Die pflegenden Angehörigen sind zudem arbeits- und sozialversicherungsrechtlich abgesichert und für Pflegebedürftige wird die Pflege in den eigenen vier Wänden erleichtert. Zusätzlich besteht die große Chance, sozusagen über den „zweiten Bildungsweg“ in den Pflegeberuf einzusteigen und neues Personal zu gewinnen.

SP-Gesundheitssprecherin Karin Scheele fordert zu raschem Handeln auf: „Einer aktuellen Studie zufolge, denkt die Hälfte des – ohnehin viel zu wenig vorhandenen – Pflegepersonals an einen Jobwechsel! Daher ist es ein Gebot der Stunde, die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich endlich zu verbessern und neue Lösungen zu präsentieren! Unser Antrag, welcher pflegenden Angehörigen die Möglichkeit bietet arbeits- und sozialversicherungsrechtlich abgesichert zu sein, ist prädestiniert dafür, um das Personalproblem in der Pflege langfristig zu lösen!“

Konkret sieht der Antrag der SozialdemokratInnen drei Bezahlungs-Modelle, je nach Pflegestufe, vor. Dies soll garantieren, dass pflegende Angehörige davor bewahrt werden, im späteren Leben in die Armutsfalle zu geraten, da sie durch die Anstellung keine Beitragszeiten für die Pension verlieren - siehe auch Bilderstrecke oben.

"VPNÖ nun gefordert"

Gleichzeitig soll es mit dem SPÖ-Modell gelingen, Druck vom bestehenden Pflegesystem zu nehmen, so Scheele abschließend: „Die Pflegekräfte in unserem Bundesland arbeiten seit Jahren auf einem absoluten Maximum – dieser Zustand ist ganz einfach nicht zumutbar! Wenn die ÖVP glaubt, allein mit 300 investierten Millionen für den Ausbau und die Modernisierung der Pflegeeinrichtungen das Problem lösen zu können, dann ist sie hier auf dem Holzweg! Dazu braucht es mehr: Wir müssen besser noch heute als morgen für bessere Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal sorgen! Mit der Möglichkeit einer Anstellung von pflegenden Angehörigen wird es gelingen, Druck von den Pflegeeinrichtungen zu nehmen und die Pflegerinnen und Pfleger zu entlasten! Die ÖVP NÖ ist aufgefordert, endlich ihr parteipolitisches Geplänkel ad acta zu legen und für die Menschen in unserem Bundesland zu arbeiten!“

Karin Scheele
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