"Pornographische Darstellungen in Sex-Inseraten diskriminieren Frauen und sind außerdem nicht jugendfrei", so Auer, der zu diesem Thema bereits parlamentarische Anfragen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie an die Innen-und Justizministerin gestellt hat.
Eine wesentliche Frage gelte der Darstellung der Frau in der Öffentlichkeit und inwieweit die angefragten Ministerien Handlungsbedarf bezüglich Jugendschutz sehen.
In Argentinien seien Sex-Inserate mittlerweile verboten. Die Begründung der argentinischen Regierung ist für Auer plausibel: "Sex-Anzeigen missbrauchen, diffamieren, diskriminieren, entehren, erniedrigen und bedrohen die Würde der Frauen. Darüber hinaus weiß niemand, ob diese Frauen freiwillig oder als Opfer von Menschhändlern unter Zwangsprostitution 'Dienste anbieten'", so Auer, der wirkungsvolle Kontrollmaßnahmen und eine wesentliche Verbesserung des Jugendschutzes fordert.