Niederösterreich

SP-Schnabl: "Viele Fragen bei Kinderbetreuung offen"

Schriftlich wandte sich Landesparteivorsitzende Franz Schnabl an Landeshauptfrau Mikl-Leitner. Kinder sollen auch nachmittags gratis betreut werden.

Tanja Horaczek
SPNÖ Landesparteivorsitzender Franz Schnabl wandte sich schriftlich an Landeshauptfrau Mikl-Leitner.
SPNÖ Landesparteivorsitzender Franz Schnabl wandte sich schriftlich an Landeshauptfrau Mikl-Leitner.
SPNÖ

Mit dem Angebot eines Gesprächstermins auf Regierungsebene hat sich der SPÖ NÖ Landesparteivorsitzende Landehauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl schriftlich an die Landeshauptfrau gewandt: „Eine qualitative Kinderbetreuung, die sich an den Bedürfnissen der Eltern ausrichtet, ist mir ein zentrales Anliegen. Wir haben unser KinderPROgramm präsentiert, das auf den Säulen ‚Ganztägig, ganzjährig, gratis‘ fußt und eine Erfüllung der VIF-Kriterien beinhaltet.“ Mehr zum Programm hier und hier.

"Erster wichtiger Schritt wurde gemacht"

Auf einige Punkte habe die ÖVP bereits reagiert, zeigt sich Schnabl erfreut über den Erfolg der Sozialdemokratie – sollen doch in der kommenden Landtagssitzung maßgebliche Verbesserungen beschlossen werden: „Es ist ein guter und wichtiger Schritt, dass die Landeskindergärten nun auch für Zweijährige geöffnet werden, ab 2023 eine kostenlose Vormittagsbetreuung für Kleinstkinder angedacht ist und die Schließtage pro Jahr reduziert werden sollen. Bereits vor 25 Jahren hat unsere Landesrätin Traude Votruba dafür gekämpft.“

Dreh- und Angelpunkt

Der wichtigste Punkt sei aber noch nicht berücksichtigt, sagt Schnabl, der deshalb das Gespräch mit der Landeshauptfrau suchen wolle: „Zentral in unserem KinderPROgramm ist die kostenfreie Nachmittagsbetreuung. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt für tatsächliche Wahlfreiheit, für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“

AMS-Vorstand Kopf habe diesen Bedarf erst vor kurzem in der ZIB 2 formuliert: „Wenn ich nur einen einzigen Vorschlag machen könnte, dann wäre es der Vorschlag flächendeckend Ganztages- und Ganzjahreskinderbetreuungseinrichtungen, die kostenlos oder leistbar sind, einzuführen.“

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