Ein rund vier Tonnen schweres Teil der SpaceX-Rakete Falcon 9, das seit Jänner durchs All flog, soll jüngsten Berechnungen zufolge auf der Oberfläche des Mondes eingeschlagen sein.
Die Geschwindigkeit beim Aufprall dürfte laut NASA-Schätzungen über 8.600 km/h betragen haben.
Die Kollision wurde für Mittwochfrüh (8:25 Uhr) vorausberechnet, mit einem Teleskop konnte man von der Erde aus zuschauen. Auswirkungen auf die Erde gibt es laut Experten nicht.
Es wird jedoch erwartet, dass ein neuer Krater auf dem Mond entstanden ist, voraussichtlich mit einer Tiefe von bis zu vier Metern und einer Breite von 18 Metern.
Es kann aber noch Tage dauern, bis eine Sonde den Einschlag tatsächlich bestätigen wird. Die Einschlagstelle liegt nahe am sichtbaren Rand des Mondes, was die Beobachtung erschwert.
Die NASA betont, dass von dem Einschlag keine Gefahr für unseren Planeten ausgeht. Aus wissenschaftlichen Gründen soll der Mond weiterhin beobachtet werden, um Daten zu sammeln und die Verfolgung von Objekten im All zu verbessern.
Julianna Scheiman, Direktorin von SpaceX für NASA-Wissenschafts- und Dragon-Programme, erklärte gegenüber Medien: "Was passiert ist, ist im Wesentlichen eine Mischung aus Sonnenaktivität und Schwerkraftkräften, die es auf einen Weg zum Mond gebracht hat."
Laut Scheiman diskutieren NASA und SpaceX bereits über Möglichkeiten, zukünftige Einschläge auf dem Mond zu verhindern.