Spaniens Teamchef zeichnet eine düstere Prognose für die Entwicklung des Weltfußballs. Der Trainer glaubt an eine immer weiter fortschreitende Kommerzialisierung – mit allem, was da dann auch dazugehört.
De la Fuente kann der Aufregung um die Halbzeit-Show beim WM-Finale jedenfalls nichts abgewinnen. "Ich glaube, dass all das, was wir heute noch als seltsam oder ungewöhnlich empfinden – also Trinkpausen, die 30-minütige Halbzeitpause – vielleicht in 30 Jahren zur Normalität gehören wird", sagte er vor dem Finale am Sonntag (21 Uhr) gegen Argentinien.
In der Halbzeit werden Madonna, Shakira, Justin Bieber und BTS auftreten. Statt der üblichen 15 Minuten wird das Spiel voraussichtlich fast doppelt so lang unterbrochen.
Die Pläne des Weltverbandes FIFA sorgten für große Kritik, de la Fuente nahm sie dagegen schlicht zur Kenntnis.
Seine Mannschaft sei darauf eingestellt. "Vielleicht entwickelt sich der Fußball in diese Richtung. Wir wissen es nicht", sagte der Europameistertrainer: "Es ist, wie es ist. Wir können das nicht ändern, also müssen wir es einfach genießen."