Jürgen Klopp hat Spekulationen über seinen Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund selbst weiter angeheizt. Der 59-Jährige erklärte am Sonntag als Experte bei MagentaTV, dass eine Einigung zwar noch nicht endgültig sei, die Gespräche aber in die richtige Richtung liefen.
"Es ist nichts final. Aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung", sagte Klopp. Mit Red Bull habe er eine "großzügige Regelung" getroffen, wodurch einem Wechsel praktisch nichts mehr im Wege stehe. "Außer, dass wir mit einem Verband reden. Das heißt, dass viele Personen involviert sein müssen, was man auch daran erkennt, dass viele Informationen in den Medien landen. Ob diese dann richtig oder falsch sind, sei einmal dahingestellt. Wenn es soweit ist, dann werden wir es verkünden."
Berichte über eine bereits erzielte Einigung zwischen Klopp, Red Bull und dem DFB wies sein Berater Marc Kosicke auf SID-Anfrage allerdings zurück. Zuvor hatten "Sky" und die "Bild am Sonntag" gemeldet, der Weg für Klopps Wechsel auf den Trainerposten der deutschen Nationalmannschaft sei frei.
Auch der DFB hielt sich bedeckt. "Der DFB kommentiert den aktuellen Verhandlungsstand mit Jürgen Klopp nicht. Eine finale Entscheidung treffen die zuständigen Gremien", teilte der Verband mit.
Laut den Berichten soll Klopp am Freitag einen Vertrag bis 2030 unterschreiben und anschließend offiziell als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt werden. Nagelsmann war nach dem erneuten WM-Debakel zurückgetreten. Sein Debüt als Bundestrainer könnte Klopp bereits am 24. September in der Nations League gegen die Niederlande feiern.