Fussball

Spanier melden: Lewandowski will den Barcelona-Wechsel

Robert Lewandowski will Bayern München verlassen. Das geht jedenfalls aus einem spanischen Medienbericht hervor. Sein Ziel: Barcelona.
Heute Redaktion
24.03.2022, 19:58

Schon seit Wochen wird über die Zukunft des polnischen Torjägers spekuliert. Nun scheint der Wechsel-Poker so richtig Fahrt aufzunehmen. Der zweifache Weltfußballer steht bei den Bayern zwar noch bis 2023 unter Vertrag. Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung gab es bisher noch nicht. Dies kritisierte auch "Sky"-Experte Lothar Matthäus, bezeichnete das Vorgehen des deutschen Serienmeisters zuletzt als "respektlos".

Nun soll sich der 33-Jährige einem Bericht der sonst gut informierten katalanischen "Sport" zufolge für einen Wechsel nach Barcelona entschieden haben. Lewandowski wolle die Münchner demnach bereits im Sommer verlassen. 

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Vierjahresvertrag?

Bei den Katalanen soll Lewandowski einen Vierjahresvertrag bis 2026 unterschrieben. Darauf hätten sich dessen Star-Berater Pini Zahavi und Barca-Präsident Joan Laporta geeinigt. Die beiden verbindet eine Freundschaft. An Lewandowski schätze der Klub vor allem seine Einstellung auf und neben dem Platz. 

Dass die "Blaugrana" einen zentralen Stürmer suchen, ist kein Geheimnis. Immer wieder wird deshalb auch Dortmund-Star Erling Haaland ins Spiel gebracht. Für die millionenschwere Ablöse fehlt dem hochverschuldeten Klub allerdings das nötige Kleingeld. 

Scheitert Deal an Ablöse?

An den Ablöse-Forderungen der Bayern könnte nun auch ein Sommer-Wechsel scheitern. Fakt ist: es wäre die letzte Chance für die Münchner, noch eine Ablöse für den 33-Jährigen zu kassieren. Sein Marktwert beträgt immerhin stolze 50 Millionen Euro. Andererseits kann Barca aufgrund seines Schuldenbergs von 1,35 Milliarden Euro keine hohen Ablösen zahlen.

Ein offizielles Angebot ist an der Säbener Straße noch nicht eingelangt, berichtet die "Bild". Deshalb sind die Bayern weiterhin davon überzeugt, Lewandowski über den Sommer hinaus beim Klub halten zu können. Oliver Kahn, der Bayern-Vorstandsvorsitzende, erklärte zuletzt, die Verhandlungen mit dem zweifachen Weltfußballer selbst in die Hand nehmen zu wollen.