Heute tagt das ÖFB-Präsidium vor dem Damen-Länderspiel gegen Nordirland in Wiener Neustadt. Die Sitzung wurde kurzfristig einberufen. Brisantes Thema des Treffens: der neue Fußball-Teamchef.
Nach "Heute"-Infos handelt es sich dabei um eine informelle Sitzung. Heißt: Es wird nicht jener Mann präsentiert, der Österreichs Fußball in eine bessere Zukunft führen soll. Das wird spätestens am 29. April passieren. Da ist eine reguläre Präsidiumssitzung angesetzt.
Heute berichtet Sportdirektor Peter Schöttel dem Präsidium von Gesprächen mit Kandidaten, Die gab es mit Peter Stöger und Andreas Herzog. Ein Treffen mit Ralf Rangnick in Manchester dementiert der ÖFB. Bei der England-Reise soll es auch um Ralph Hasenhüttl gegangen sein.
Der Trainer und Manager von Southampton, der Vertrag bis 2024 hat, galt bisher als nicht finanzierbar. Doch im ÖFB gibt es Tendenzen, für die beste Lösung auch tief in die Tasche zu greifen. 6,7 Millionen Euro soll Hasenhüttl bei Southampton verdienen. Damit wäre er der bestbezahlte Trainer, den Österreich je hatte. Beim ÖFB müsste er große Abstriche in Kauf nehmen.