Ein lauter Donner ertönte Donnerstagabend im Salzburger Dientental. Am Hochkönig kam es gegen 20 Uhr zu gleich zwei enormen Felsstürzen. Die Staubwolken waren im gesamten Umland zu sehen.
Die Feuerwehr suchte im betroffenen Gebiet daraufhin mit Drohnen nach möglichen Betroffenen, auch die Bergrettung stand im Einsatz. Letztlich konnten keine Personen ausgemacht werden, auch Vermisstenmeldungen gab es keine. Zwar verlaufen im Gebiet keine offiziellen Wanderwege, trotzdem halten sich dort immer wieder Jäger oder Alpinisten auf.
Eine Verklausung des Dientner Baches, der dort am Wasserofenboden entspringt, konnte ebenfalls nicht festgestellt werden. Der Zufahrtsweg zum Wasserofenboden wird aber bis zur Abklärung der Gefahrenlage durch den Geologischen Dienst des Landes Salzburg durch die Gemeinde Dienten am Hochkönig gesperrt.
Die "Erichhütte" des Alpenvereines sowie die Routen zum Hochkönig/Matrashaus befinden sich nicht im unmittelbaren Gefährdungsbereich und können derzeit ohne Probleme begangen werden, informiert die Feuerwehr.