Eines ist jedenfalls sicher: Der Weltmeister von 2018 wird seinen Vertrag beim französischen Scheich-Ensemble mit Saisonende auslaufen lassen. Eine Verlängerung bei den Parisern steht nicht zur Diskussion.
Die Zukunft des Offensiv-Stars galt eigentlich also so gut wie fix. Dass Mbappe bei Real Madrid anheuern wird, galt als offenes Geheimnis. Mit den "Königlichen" habe sich der Franzose bereits geeinigt. Berichte über ein üppiges Handgeld von 150 Millionen Euro für Mbappes Mutter ließen zuletzt allerdings Zweifel aufkommen.
Nun meldete die sonst gut informierte "L´Equipe", der Franzose sei nun doch bereit, sich mit Barcelona zu treffen. Eigentlich hatte der 23-Jährige dies zunächst abgelehnt, machte nun allerdings eine Kehrtwende. Es sei ein Zeichen des Respekts, sich das Angebot der Katalanen zumindest anzuhören, heißt es in dem Bericht. Mbappe gilt als großer Bewunderer des Klubs, auch der Trainerwechsel zu Xavi Hernandez könnte den Franzosen umgestimmt haben.
Es könnte allerdings auch ein geschickter Poker sein. Der Star-Kicker wolle sich demnach alle Optionen offenhalten und abwiegen.
Die finanziell schwer angeschlagenen Katalanen zeigten sich in den letzten Wochen wiedererstarkt. Auch auf dem Transfermarkt. Am Donnerstag machten Berichte die Runde, Barca wolle Robert Lewandowski im Sommer von den Bayern loseisen. Bei Real hängt die gesamte Transferplanung von Mbappe ab. Sollte der Stürmer nicht verpflichtet werden können, würde plötzlich wieder Erling Haaland in den Fokus rücken. Auch am Norweger zeigten sich die "Blaugrana" zuletzt interessiert.