Wegen Corona: Nicht mehr als 100 Badegäste erlaubt

Bild: Stadt Wien
Der Erlass der Regierung trifft jetzt auch Wiens Bäder: Ab sofort dürfen nicht mehr als 100 Gäste gleichzeitig hineingelassen werden.

Jänner, Februar und März zählen bei Wiens Hallenbädern zu den stärksten Monaten. Zu keiner anderen Zeit besuchen Wiener die überdachten Becken so gerne wie im Winter. "Bislang haben wir noch keinen nennenswerten Besucherrückgang bemerkt", erklärt Martin Kotinsky, Sprecher der Wiener Bäder.

Das wird sich aber nun ändern: Nachdem die Bundesregierung am Dienstag einen Erlass angekündigt hat, dass Indoor-Veranstaltungen mit über 100 Personen nicht mehr erlaubt sind, dürfen auch in den Bädern nicht mehr Personen gleichzeitig herein.

Das stellt die Betreiber vor eine große Herausforderung: "Wir haben Schwimmkurse und Vereine. Wie teile ich die 100 Leute nun auf?", fragt sich Kotinsky. Wie sich der Erlass umsetzen lässt, soll Donnerstagvormittag mit allen Verantwortlichen besprochen werden.

"Fraglich ist auch, ob Schulen weiterhin ihre Schwimmkurse abhalten dürfen", rätselt der Sprecher. Schulen und Kindergärten wurden ja angehalten, von Ausflügen Abstand zu nehmen.

Keine Schließung der Therme Wien

Geöffnet bleiben weiterhin auch die Türen der Therme Wien. "Wir stehen in enger Abstimmung mit den zustandigen Stellen und Experten, um gemeinsam die weitere Vorgangsweise zu klaren", heißt es auf der Homepage. Auf der Webseite www.thermewien.at werden Besucher am Laufenden gehalten.

Von einer Schließung sieht auch das Hauseigene Gesundheitszentrum ab. "Samtliche in diesem Zusammenhang stehende Maßnahmen wie besondere Hygienerichtlinien, Mitarbeiter und Patienteninformationen wurden und werden umgesetzt", versichert das Unternehmen.

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