FPÖ prüft jetzt alle Strache-Spesen

Hoppala! Die Wiener FPÖ prüft die Spesen von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache. Grund dafür sind Spekulationen über angebliche Unregelmäßigkeiten bei diesen Abrechnungen.
Am 14. September wählte die FPÖ auf ihrem Parteitag in Graz Norbert Hofer offiziell zum neuen Chef. Mit Spannung wurde erwartet, wie viel Prozent der Strache-Nachfolger erreicht – es wurden 98,25 Prozent. Viel packender war aber, was hinter den Kulissen passierte.

Sondersitzung



Denn schon am Abend zuvor hatte der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp zu einer Sondersitzung des aus rund 15 Personen bestehenden Landesparteivorstandes geladen. Anlass waren Gerüchte über angebliche falsche Spesenabrechnungen durch Strache, die an die Öffentlichkeit gelangen könnten.

Bei Beobachtern hatte Straches üppiger privater Lebensstil schon in der Vergangenheit immer wieder für Verwunderung gesorgt. Nach Infos von "Heute" verfügte er als Wiener FPÖ-Chef bis zu seinem Ausscheiden aus der Politik über ein eigenes Spesenkonto von der Landespartei.

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Prall gefülltes Konto



Das Spesenkonto soll mit bis zu 10.000 Euro pro Monat gut gefüllt gewesen sein. Im Zeitraum von 2014 bis 2018 soll Strache dennoch private Rechnungen über die Partei abgerechnet haben.

Um diese angeblichen Unregelmäßigkeiten aufklären zu können, gab Nepp daher eine interne Sonderprüfung der Causa in Auftrag. Das bestätigen mehrere Sitzungsteilnehmer unabhängig voneinander "Heute".

Zudem sollen bei der Sitzung mehrere Vorstandsmitglieder auch ihren deutlichen Unmut über den früheren Parteichef geäußert haben.

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