Auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger wurde der zuletzt kriselnde Klub scheinbar in England fündig. Coach Thomas Tuchel machte Kyle Walker von Manchester City als Wunsch-Zugang für die rechte Defensivseite aus. Der 33-Jährige, dessen Vertrag beim englischen Titelträger eigentlich noch bis 2024 läuft, soll der nun für Wechsel zuständigen "Bayern-Taskforce" mündlich zugesagt haben. Der englische Teamspieler soll demnach einen Zweijahresvertrag plus Option für ein weiteres Jahr erhalten, bei den "Skyblues" hätte der bereits 33-Jährige nur um ein Jahr verlängern können. Als Ablösesumme sind 15 Millionen Euro im Gespräch.
Allerdings könnte die Ablösesumme in einer Art Tauschgeschäft gegengerechnet werden. Denn wenn Walker gehen sollte, plant der Klub von Star-Coach Pep Guardiola, einen Ersatz zu holen. Und der könnte von den Bayern kommen, berichtet zumindest der sonst gut informierte Transfer-Experte Fabrizio Romano. Demnach soll City den französischen Abwehrspieler Benjamin Pavard im Auge haben.
Der 27-Jährige steht ebenfalls bis 2024 bei den Münchnern unter Vertrag, hinterlegte aber bereits den Wunsch, den Klub verlassen zu wollen. Pavard musste in der abgelaufenen Saison häufig als Rechtsverteidiger auflaufen, sieht sich selbst jedoch als Innenverteidiger. Beim Guardiola-Klub würde der 27-Jährige aber wohl ebenso als Rechtsverteidiger eingesetzt werden.
Die Bayern haben sich bereits mit ÖFB-Legionär Konrad Laimer und Raphael Guerreiro verstärkt. Der Wechsel von Kim Min-Jae von Napoli zum deutschen Titelträger steht unmittelbar bevor. Lucas Hernandez (Paris St.-Germain) und Daley Blind (Girona) haben Deutschlands Serienmeister bereits verlassen.