Spitäler überlastet – Anschober mit düsterer Prognose

Rudolf Anschober
Rudolf AnschoberGEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Rudolf Anschober gab in seiner Rede im Nationalrat eine düstere Prognose bezüglich der Intensivpatienten ab.

Der Gesundheitsminister Rudolf Anschober, der während seiner Rede im Nationalrat mit Zwischenrufen seitens der FPÖ zu kämpfen hatte, sprach den Bundesland Tirol ein großes Lob aus. Dort sei es gelungen die Südafrika-Variante mit drastischen Maßnahmen einzudämmen. 

Im Osten des Landes ist die britische Variante bereits zwischen 80 und 95 Prozent ausgebreitet. Es besteht hier nicht nur eine höhere Ansteckungsgefahr, auch das Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit ist hier gegeben.

"Medizinische Absicherung wahren"

Landeten beim Stammvirus noch 0,7 Prozent auf den Intensivstationen, sind es bei der britischen Variante schon über zwei Prozent. Derzeit müssen 167 Corona-Patienten auf den Intensivstationen betreut werden. Laut Anschobers Prognosen werden bis Mitte April 260 erwartet. Das wäre eine massive Überlastung.

Es gehe nun darum, diesen Kollaps zu vermeiden. Deshalb habe man in der Ostregion neue Maßnahmen beschlossen. "Ich bin überzeugt davon, dass die Menschen diesen Weg mitgehen um die medizinische Absicherung zu wahren", so Anschober.

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