Wie das Unfallkrankenhaus Berlin via X schreibt, bereitet man sich auf einen OP-Marathon in der Silvesternacht vor. Besonders gefordert sein werde das Team der Handchirurgie. Bis zum Sonntagvormittag mussten bereits drei Personen mit teilweise schweren Handverletzungen behandelt werden. Dazu postete das Spital ein Röntgenbild einer zerfetzten Hand vom 29. Dezember.
In der Nacht auf Sonntag sei die Feuerwehr zu insgesamt neun Fahrzeugbränden ausgerückt. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Brandstiftung, wie die "Berliner Zeitung" berichtet. Verletzte habe es keine gegeben. In der Regel habe ein Fahrzeug gebrannt, wodurch angrenzende Fahrzeuge durch die Hitze beschädigt worden seien. So sei es auch bei einem Brand in der Holzmarktstraße der Fall gewesen. Ein Anwohner habe das Feuer, das vier Autos beschädigte, gegen 2.15 Uhr bemerkt.
In Wien kam es in der Nacht auf Sonntag bereits zu einem Vorfall. Am Reumannplatz feuerte eine Gruppe unzählige Feuerwerkskörper ab, worauf eine Grünfläche in Brand geriet. Die Wiener Berufsfeuerwehr löschte das Feuer innerhalb von 30 Minuten und führte danach Kontrollen mittels Wärmebildkamera durch, wie Heute.at berichtet.
Ein Video zeigt die Verursacher und einen Anrainer, der sie als "Terroristen" bezeichnet. Am Sonntag meldete sich zudem der FP-Stadtrat Dominik Nepp auf "X" zu Wort und forderte: "Diese Typen gehören verhaftet und umgehend außer Landes gebracht." Das Zünden von Feuerwerkskörpern ist in Wien größtenteils verboten. Erlaubt sind Knallteufel, Tortensprüher und Wunderkerzen. Anwalt Philipp Wolm erklärt gegenüber "Heute": "Die Strafen für unerlaubte Böllerei sind teilweise saftig."