SPÖ-Jugend protestiert vor Ex-Schule von Kurz

Die Sozialistische Jugend (SJ) hat passend zum Schulbeginn vor dem Gymnasium protestiert, in das Sebastian Kurz in die Schule ging.
Anlässlich des Schulbeginns hielt die Sozialistische Jugend (SJ) am Montagmorgen einen Protest vor der ehemaligen Schule von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ab. Vor dem Bundesgymnasium in der Erlgasse in Wien-Meidling demonstrierten Schüler gegen die drakonischen Strafen für Schulschwänzer.

"Es ist als wollte Sebastian Kurz unbedingt verhindern, dass junge Menschen gerne in die Schule gehen", so SJ-Vorsitzende Julia Herr. Ursachen die Schule zu schwänzen können Prüfungsangst sein, eine schwierige Situation Zuhause, Mobbing, Probleme mit dem Lehrpersonal oder "gähnende Langeweile bei Frontalunterricht aus dem vergangen Jahrhundert", heißt es in einer Aussendung. Nichts davon lasse sich mit Geldstrafen lösen, so Herr.

Bis zu 440 Euro Geldstrafe

Wenn ein schulpflichtiges Kind vier Tage unentschuldigt im Unterricht fehlt, können Geldstrafen verhängt werden. Diese liegen zwischen 110 und 440 Euro. Können die Eltern die Summe nicht aufbringen, droht sogar eine Ersatzhaftstrafe von bis zu zwei Wochen.

(red)

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