Am 14. Juli hat der SPÖ-Landtagsabgeordnete Peko Baxant auf Facebook FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl ins Visier genommen. In seinem Posting stellt er einen Vergleich an: Baxant nennt Kickl den "begnadetsten Kommunikationsstrategen seit Joseph Goebbels".
Am 14. Juli hat der SPÖ-Landtagsabgeordnete ins Visier genommen. In seinem Posting stellt er einen Vergleich an: Baxant nennt Kickl den "begnadetsten Kommunikationsstrategen seit Joseph Goebbels".
Herbert Kickl ist empört über das Facebook-Posting des SPÖ-Gemeinderats, vor allem über den Vergleich mit dem NS-Propagandaminister Goebbels. Er fordert von SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl, Baxant zur Ordnung zu rufen. Einen demokratischen Politiker mit einem NS-Verbrecher, der Millionen Tote zu verantworten hatte, zu vergleichen, sei nicht nur beleidigend und diffamierend, sondern stelle auch eine sträfliche Verharmlosung des Nationalsozialismus dar. Zudem sei es hochinteressant, dass Baxant Goebbels als "begnadet" bezeichne, womit er dem NS-Verbrecher eindeutig ein Kompliment mache, so Kickl.
Kickl und sein Parteichef Heinz-Christian Strache waren zuletzt in die Schlagzweilen geraten, weil ihnen die Verstrickung in vorgeworfen wurde. Mit Hilfe der Werbeagentur "ideenschmiede" soll er Geld aus öffentlichen Aufträgen an die FPÖ zurücküberwiesen haben.