SPÖ-Ministerin setzt "Mr. PISA" vor die Tür

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Er war als Chef des Bundesinstituts für Bildungsforschung (­BIFIE) fünf Jahre lang für die PISA-Studie zuständig, die das Land regelmäßig erschütterte. Jetzt muss "Mr. PISA" Günter Haider gehen.
Er war als Chef des Bundesinstituts für Bildungsforschung (­BIFIE) fünf Jahre lang für die PISA-Studie zuständig, die das Land regelmäßig erschütterte. Jetzt muss "Mr. PISA" Günter Haider gehen.

Mittwoch machte Bildungsministerin Schmied (SPÖ) ihre Entscheidung offiziell: Haider wird keine weitere Funktionsperiode zugestanden. Mitgrund laut "Presse": Haider habe viele Kritiker gehabt, kein Nachfolger habe die Leitung mit ihm gemeinsam übernehmen wollen.

Nicht einmal ein Posten in zweiter Reihe im BIFIE wurde ihm gewährt, der 60-Jährige kehrt an die Uni Salzburg zurück. Die Nachfolger sind (sauber nach rot-schwarzer Farbenlehre) bereits fixiert: Die SPÖ "schickt" Christian Wiesner, das VP-Ticket erhält Martin Netzer.

29 Kandidaten hatten sich beworben, darunter 12 Frauen. Netzer war bisher stellvertretender Sektionschef im Bildungsministerium – und früher Kabinettschef von VP-Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.
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